What I eat in a day 11.04.2017

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Heute morgen habe ich euch ja versprochen, mal einen Artikel zum Thema „What I eat in a day“ zu schreiben.

Jetzt, da Mukki schläft und der Mann noch unterwegs ist….

Tadaa! 

Hier ist er 😉

Wie komm ich auf diese Idee?

Also, erstmal muss man ja sagen, dass ein „What I eat in a day“- Artikel nichts anderes bedeutet, als einfach mal wirklich zu schauen, was man denn am Tag tatsächlich isst.

Schonmal das mit am meisten bekannte Abnehmprogramm mit den beiden großen „W’s“ ausprobiert? 😉

Ein großer Teil dieses Abnehmprogramms besteht daraus, dass man ein „Tagebuch“ führen muss, in dem man haarklein aufschreibt, was man den ganzen Tag über an Lebensmitteln zu sich genommen hat. Jeder kleine Bissen wird dort dokumentiert. Tag für Tag.

Also…zumindest war es so, als ich an diesem Programm teilgenommen habe, jede Menge Geld zum Fenster heraus geschmissen habe und trotzdem nicht einmal 5 kilo abgenommen habe in mehr als 8 Wochen…

Trotzdem halte ich das „Einfach mal aufschreiben was ich so esse“ – Konzept für gar nicht so verkehrt.

Denn so habe ich vor 2 Wochen feststellen müssen (Nachdem mich übrigens meine liebe Xenia von Unser Leben dazu ermutigt hat mal aufzuschreiben was ich so am Tag esse), dass ich mich tatsächlich weniger gesund ernähre als ich annahm.

Ich schrieb also mal auf was ich so an einem Tag aß und stellte fest, dass ich außer einer halben Banane am morgen, die ich gnädigerweise (ups, wie konnte das passieren??) von meiner Tochter zu Füßen gelegt (geschmissen!) bekam, und etwas Gemüse in einer Nudelpfanne am Mittag so ungefähr nichts an gesunden Lebensmitteln zu mir nahm. 😦

Viel mehr stellte ich fest, dass eigentlich jede Mahlzeit an diesem Tag fast ausschließlich aus Kohlenhydraten bestand (überwiegend vollwertige wie Vollkornnudeln und Vollkornbrot, keine leeren Kohlenhydrate wie Haushaltszucker oder Nudeln aus Hartweizen). Es waren gar nicht mal die Mengen die mich so entsetzten, nein, es war wirklich die Tatsache, dass sich auf dem gesamten Zettel nur eine halbe Banane am morgen wieder fand.

Aber… was ist denn an Kohlenhydraten so verkehrt? 

Im Prinzip gar nichts. Die Menge macht’s. Und vor allen Dingen welche Kohlenhydrate.

Schon bevor ich für mich beschlossen habe, dass ich jetzt wirklich ganz dringend was tun muss, hatte ich mich mehrfach mit gesunder Ernährung und Diäten auseinander gesetzt.

Wobei ich hier kurz einhaken muss was Diäten betrifft…

“ Ich mache jetzt drei Diäten! Ich muss ja irgendwie satt werden! “ (Unbekannt)

Seit meiner Jugend habe ich mit verschiedensten Methoden versucht abzunehmen und war damit im Schnitt nie wirklich erfolgreich. Und wenn ich’s war, dann hielt es nicht lange an. Jo-Jo-Effekt lässt grüßen… :-/

Was ich aber bei meiner letzten Diät ungefähr 5 Monate vor meiner Schwangerschaft feststellte ( es war eine Stoffwechseldiät angelehnt an die Adipoitaskur von Matthias Jünemann – näheres hier )war, dass mein Körper offensichtlich an jedem Gramm Kohlenhydrat festhielt. Und zwar mit eiserner Kraft. Denn nach dieser Diät hatte ich tatsächlich fast 15!! kg abgenommen.

Wundersamerweise, blieben auch wirklich 10 kilo dort wo sie zu diesem Zeitpunkt waren

Weg!

Was mich diese Kur gelehrt hat

Was ich während dieser Kur gelernt habe ( Sie dauerte übrigens knapp 30 Tage und hat mich Schweiß und Nerven und einige extrem gefrustete Tage gekostet ) war, dass ich zwar Kohlenhydrate brauche, aber diese in Maßen und, dass mir keine Diät der Welt langfristig helfen wird, sondern dass ich meine Ernährung und meinen Lebensstil im Ganzen ändern muss. 

Und so, meine Lieben, kommen wir zu meinem heutigen „What I eat in a day“ 🙂

Vor fast 2 Wochen habe ich nämlich angefangen meine Ernährung komplett um zu stellen.

Was ich morgens esse :

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Zum Beispiel so etwas. Was Ihr hier seht, sind Overnight Oats gemischt mit etwas griechischem Joghurt, Banane und Himbeeren und als Topping gibt es hier einen Esslöffel Knusper Schokomüsli.

Jetzt wird sich vielleicht der ein oder andere fragen was Overnight Oats sind.

Overnight Oats sind nichts anderes als über Nacht eingelegte Getreidesorten.

Hier mal mein Basisrezept ( ich komme immer gute 2 Tage mit aus)

  • ca. 30 gr zarte Haferflocken ( es gehen aber sicher auch die kernigen, Dinkelflocken oder welches Getreide auch immer man mag)
  • 2 EL gemahlene Nüsse ( Mandeln,Haselnüsse,Walnüsse…)
  • 1 tl Chiasamen oder Leinsamen (wobei ich persönlich lieber Chiasamen mag, Leinsamen haben am morgen gern mal einen etwas….metallischen? Geschmack)
  • 1 tl Agavendicksaft (oder was man sonst so gern zum süßen nutzt wie z.b. Kokosblütenzucker/-sirup)
  • ca. 200 ml Milch ( Ich nehme gern Kokosmilch oder Hafermilch, es geht aber auch jede andere Milch)

Alles gut vermischen in einem gut verschlossenem Gefäß( ich nutze ein Weckglas mit Bügel ) und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Am Morgen verfeinere ich mir knapp die Hälfte so wie ich grade Lust habe mit Quark,Joghurt oder Milch und gebe mir Früchte nach Belieben hinzu.

Die Umstellung meines Frühstücks kostet mich immer noch extrem viel Überwindung, weil ich eigentlich ein absoluter Frühstücksmensch bin und es liebe lang und ausgiebig zu frühstücken ❤

Am liebsten mit Brötchen,Ei,Aufschnitt,Käse,Obst,…. in meinem Lieblingscafé mit meinen Lieblingsmenschen /-mädels ❤ Hach…ja das ist schon nicht ganz einfach.

Mein Durchhalterezept ? Das verrate ich euch in einem anderen Artikel 😉

Was gab es heute also noch?

Zum Mittagessen gab es heute Brokkoli-Couscous Laibchen ( Das Rezept findet ihr hier ) mit einem Rest Salat von gestern Abend, Chicken Nuggets und einer hellen Kräutersauce. Sehr lecker und vor allem die Brokkoli-Laibchen kamen bei Mann und Mukki super an! (Die Nuggets waren trotzdem schneller leer 😉 )

Am Abend seht ihr meine tägliche Routine. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich das mal sage, aber : Ich freue mich wirklich den ganzen Tag auf meinen Salat am Abend.

Diesmal gab es einen gemischten Salat mit Ei und Thunfisch, Mais, Tomaten, Mozzarella und Gurke. Dazu gab es ausnahmweise mal einen fertig gekauften Dressing Sylter Art.

Jetzt seid Ihr wieder gefragt 🙂

Ich liebe meine Salate am Abend in allen Variationen, nur an Dressingideen hapert’s. Jeden Abend einen Joghurtdressing? Neeee… da fehlt mir die Abwechslung.

Habt Ihr tolle Ideen? Welches sind eure Lieblingsdressings zu gemischten Salaten? Welche „Beilagen“ macht ihr gerne dazu? Ich nehme gern auch mal Garnelen, Hähnchenbrust oder gebackenes Gemüse.

Ach… und falls ihr wirklich bis hier her gelesen habt 😉 :

In den letzten 2 Wochen habe ich mit dieser Methode, also besonders morgens und abends mehr zu schauen was auf den Teller kommt

schon ganze 2 Kilo abgenommen ! 🙂 

Also ihr seht : Abnehmen beginnt nicht nur beim Sport oder im Kopf, sondern vor allen Dingen bei bewussterer und gesünderer Ernährung.

Lasst mir gern eure Rezepte und Ideen da und ich würde mich freuen, wenn ihr Lust habt mich weiter zu begleiten 🙂

Bis Bald

Eure Bärenmama Sarah

2 Comments

  1. Mein Lieblingsrezept:

    Honig-Senf Dressing

    4 TL Honig
    1 EL klassischen Senf
    1 TL körniger Senf
    3 EL Balsamico Essig
    1 EL Öl
    75 ml Gemüsebrühe
    Gewürze

    Das Rezept ist für 4 Portionen ausgelegt

    Gefällt 1 Person

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