Du bist nicht Schuld!

Ich öffne die Augen. An meinem linken Arm eine schlecht sitzende Blutdruckmanschette. An meinem rechten Handgelenk eine Infusion. Wo bin ich? Plötzlich steht meine Mama an meinem Bett, sieht mich fest an, sagt : „Du bist nicht schuld! Alles wird gut“

Auf einmal fällt mir alles wieder ein. Ich taste meinen Bauch ab. Unter der Bettdecke bin ich nackt. Mein Bauch ist weich. Leer. Ein großes Pflaster klebt über meiner Scham. Und auf einmal ist er da. Der Gedanke.

Wo ist mein Kind?!

In dem Moment betritt mein Mann den Aufwachraum. Schiebt ein kleines Bett neben sich her.küsst mich auf die Stirn… Ich versuche mich etwas aufzurichten um das kleine weinende Bündel in diesem Bett zu betrachten. Ein ganz rot geweintes Gesicht hat es. Mein Mann legt mir das kleine Bündel in den Arm – also so gut wie es eben geht zwischen den ganzen Kabeln und Schläuchen. Mein Baby. Mein kleines, weinende Mädchen ❤ Ab hier verschwimmt alles irgendwie…

Ich erinnere mich daran dass sie viel schrie dort. Daran, dass sich niemand mal darum bemühte mir mein Baby nackig auf meine eh nackte Haut zu legen. Alles worum man sich sorgte war, ob ich auch einen guten Wochenfluss hatte.

Unsere Mukkelmaus wurde um 14:34 Uhr mit mir unter Voll-Narkose dem Papa vor der Tür während einer Notsectio in einem kalten Operationssaal von völlig fremden Menschen aus meinem Bauch gerissen und auf die Welt geholt.

Weil ihre Herztöne schlecht wurden.

Unter einer PDA die mir aufgeschwatzt wurde. Unter immer wieder unnötigen Interventionen der Hebammen und Ärzte .

Weil man uns keine Zeit ließ.

Weil ich „eigentlich ja eh zu dick für eine spontane Entbindung bin“ .

Weil man sich offenbar nicht dazu befähigt gefühlt hat, mich während der Wehen zu begleiten. Statt dessen hat man mir Medikamente gegeben, ohne mich darüber aufzuklären, was mir denn dort überhaupt verabreicht wurde.

Statt dessen wurde von Anfang an auf einen Kaiserschnitt hin gearbeitet. Dass dem so war, habe ich lange nicht sehen können, aber immer gespürt.

“ Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger! Sie wissen aber schon, dass Sie nicht zunehmen müssen?!“

Schon zu Beginn der Schwangerschaft wurde mir immer wieder von meiner zu der zeit behandelnden Gynäkologin vermittelt, dass ich eigentlich eh viel zu dick für eine gesunde, komplikationslose Schwangerschaft bin. Den Satz den Ihr über diesem Absatz lesen könnt habe ich so im O-Ton von meiner Ärztin vor den Kopf geworfen  bekommen…

Zugegeben, dass ich keine Elfe bin , ist ja mitlerweile kein Geheimnis mehr.

Dennoch – wäre mein Körper nicht in der Lage gewesen eine gesunde Schwangerschaft zu erleben – hätte er dann nicht von vorn herein gar keine Schwangerschaft empfangen?! Und abgesehen mal davon : Äääh Hallo?!?!

So zogen sich Verunsicherung, Angst und Zweifel wie ein roter Faden durch unsere eigentlich so schöne Komplikationslose Schwangerschaft. Bis auf die üblichen Zipperlein, gab es nämlich einfach nichts zu beanstanden. Kein Bluthochdruck, kein Gestationsdiabetes, keine übermäßige Übelkeit oder ähnliches.

Und dann in einer Nacht im April 2016 wurde ich wach, musste auf die Toilette, setzte mich auf die Bettkante und „knack“ – hatte ich wohl einen Blasensprung. Unsicher und unerfahren wie ich natürlich war und weil ich eben nicht den Filmmäßigen schwallartigen Fruchtwasserabgang hatte, war ich nicht sicher ob es nun los geht. Ging auf die Toilette, aß eine Banane (  🤔 klingt komisch aber ich hatte Hunger und fühlte iwie dass ich das grad brauch) und ging wieder ins Bett.

Knapp zwei Stunden später weckte ich meinen Mann und sagte :

“ Du , ich glaube wir müssen langsam mal ins Krankenhaus fahren“

Und damit begang morgens um fünf der Tag, der einer der schönsten in meinem Leben werden sollte und mich schließlich mit mehr als nur einer Narbe am Körper und einem Baby im Arm zurücklassen sollte.

Schon von der ersten Hebamme, die offensichtlich in den letzten Zügen ihres Nachtdienst war ( jaaa ich kenne das und ja ich hab Verständnis dafür wenn man da vielleicht nicht mehr ganz so empathisch ist wie mans eigentlich sein sollte ) , wurde ich nicht nur mehr als von oben herab und ätzend behandelt sondern auch wahnsinnig grob untersucht und allein gelassen. Ich hatte Schmerzen, wusste nicht ob ich nun einen Blasensprung hatte oder nicht und war einfach nur völlig verunsichert und verängstigt.

Nachdem mich auch eine Ärztin noch untersucht hatte und auch nach dem Baby gechaut hatte wurde ich mit ca. 2cm geöffnetem muttermund wieder heim geschickt.

Auf dem Heimweg übergab ich mich mehrfach, zu hause lag ich mit Schmerzen im Bett – Geburtsschmerz eben 😉

Gegen acht fuhren wir wireder ins Krankenhaus, diesmal wurden wir auch aufgenommen. Und diesmal betreute uns auch eine im ersten Moment sympathisch und kompetent erscheinende Hebamme.

Was mir schon da komisch vor kam war, dass ich direkt anästhesistisch aufgeklärt wurde. D.h. man hat mich quasi schon da für eine sectio vorbereitet. Alles Standard – nur für den Fall der Fälle – sagte man uns.

Keine halbe Stunde später hatte ich einen Zugang liegen und sollte spazieren gehen und schonmal mein GePäck aufs Zimmer bringen. Dass auch das mir hätte schon komisch vorkommen sollen, habe ich erst spät nach der Geburt festgestellt.

Ich bezog ein vier bett zimmer und wünschte mir schon zu dem Zeitpunkt inständig später in ein Familienzimmer wechseln zu können.

Kurz danach waren wir wieder im Kreißsaal und ich bekam die erste Infusion. Welche Medikamente die Hebamme hier abhing erfuhr ich nie.

Vorher hieß es plötzlich, man könne das ctg über die Bauchdecke nicht ableiten  ( aha auf einmal?!?) Und legte eine vaginale Ctg Sonde. Diese wird durch den muttermund am Kopf des babys befestigt. Dass schon das Stress fürs Baby bedeutet muss ich glaub ich nicht erwähnen.

Ich wurde immer wieder untersucht, es wurde immer wieder an meiner Infusion rum gebastelt ohne Vorwarnung, ohne Erklärungen. Ich ließ alles über mich ergehen denn mir fehlte die Kraft und ich ging ja auch davon aus,“ dass das schon alles so richtig ist“

Schließlich „beschloss“ die Hebamme, dass ich nicht genügend Wehen hätte ( die hatte ich aber!!) Und deswegen jetzt ein wehentropf nötig wäre. Um den aus zu halten wäre aber eine PDA von Nöten.

Alles ließ ich über mich ergehen. Die groben Untersuchungen. Die arrogante Art der Ärzte. Das von oben herab behandeln.Die widerliche Art des Narkosearztes als er mir die PDA legte. Alles. Weil ich glaubte so müsse es sein.

Und dann lag die PDA.

 

“ Drehen sie sich bitte nach links.Drehen sie sich auf den Rücken. Nein wieder zurück. “ – “ Sollen wir drücken?“ – “ Aber die wissen doch gar nicht wo sie hin müssen“ – „Dann drücken wir jetzt!“

Als die Notfallsituation entstand waren plötzlich 10? Leute im Raum. Mein Mann und ich mitten drin.

Ich hörte, dass das CTG schlecht klang. Alles redete durcheinander. Über unsere Köpfe hinweg. Und dann wurde ich auf eine fahrbare Liege gehievt. Drei Minuten später lag ich auf einem kalten Stahltisch. Über mir grelle Lichter. Über meinem Bauch ein grünes Tuch gespannt. Mit Tränen in den Augen spürte ich wie mein Unterleib desinfiziert wurde. Erst zu dem Zeitpunkt weinte ich. Das erste Mal an diesem Tag. Und das letzte was ich sah war der Anästhesist der sich über mich beugte und mir die Maske aufsetzte, die mich in die Narkose versetzen sollte. Und das letzte was ich sagte war “ Ich hab solche Angst“….

Ich öffne die Augen. An meinem linken Arm eine schlecht sitzende Blutdruckmanschette. An meinem rechten Handgelenk eine Infusion. Wo bin ich? Plötzlich steht meine Mama an meinem Bett, sieht mich fest an, sagt : „Du bist nicht schuld! Alles wird gut“

Am 25.11.2017 jährt sich für mich das erste mal der Roses Revolution Day. Dass dieser Tag immer näher rückt, spüre ich seit Wochen. Ich denke wieder viel über unsere Geburt nach – die für mich so gar keine war. Denke viel darüber nach, was uns da angetan wurde. Was MIR angetan wurde. Und es tut weh. Jedes mal wenn ich daran denke. Jedes mal wenn ich darüber rede. Jedes mal wenn ich die Narbe an meinem Körper spüre.

Sichtbare Narben verblassen mit der Zeit. Die Narben die so ein Trauma auf der Seele hinterlassen werden vielleicht auch irgendwann verblassen. Aber sie werden immer schmerzen.

 

 

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Warum es meinen DaWanda shop nicht mehr gibt

Manchmal,

ja manchmal muss man den Tatsachen einfach ins Auge blicken.

Egal ob es Tatsachen sind, die sich positiv anfühlen oder ob es solche sind die sich negativ anfühlen.

In diesem Fall fühlt es sich sowohl positiv als auch negativ an.

Denn eigentlich war ein DaWanda Shop schon immer nur ein Kompromiss. Mir war von vornherein klar, dass ich mindestens eine Lücke finden müsste um wirklich erfolgreich dort sein zu können. Die Konkurrenz ist dort einfach viel kompensierter auf einem Fleck zu finden und ich glaube zudem, dass der Trend von solchen “ schlag mir ein tolles Geschenk vor“- Websites einfach zurück geht.  Noch dazu wollte ich einfach schon immer eher “ mein eigenes Ding “ machen.

Andererseits ist es natürlich auch irgendwie ein Rückschritt und Rückschritte fühlen sich immer erstmal doof an.

Fakt ist, mein Shop dort lief einfach nicht und so machte es einfach keinen sinn mehr ihn zu halten.

Und trotzdem heißt das nun für mich noch lange nicht, dass ich aufgebe.

Nein, denn ich möchte meine Leidenschaft noch immer zum Beruf machen.

Ein paar sehr klärende und deutliche Gespräche in den letzten Tagen haben mir klar gemacht, worauf es dabei ankommt und wie ich es am besten angehen kann.

Seid gespannt  😉

Eure Bärenmama

 

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Und wie lange willst du noch stillen?

Eine Frage die sich vor allem Mütter stellen lassen müssen, die länger als das erste halbe Lebensjahr ihres Babys stillen wollen. Und das obwohl die offizielle Empfehlung der WHO besagt, dass das ausschließliche Stillen des Säuglings im ersten halben Jahr ausdrücklich empfohlen ist, die Beikosteinführung bis zum 1. Lebensjahr unter dem Schutz des Stillens/der muttermilch geschehen sollte, das Stillen bis ins zweite Lebensjahr hinein ratsam ist und darüber hinaus so lang es Mutter und Kind angenehm ist. Leider, ist diese Empfehlung vielen nicht ausreichend genug. Sie vertrauen lieber auf die „Halbgötter in weiß“ die uns und unseren Kindern vermitteln, dass ein Säugling ab dem 4.Monat dringend Brei essen muss. Aber darum soll es mir heute nicht gehen.

Jede Mutter und jede Familie muss – wie in allem anderen auch – auch hier den eigenen passenden Weg finden.

Meine Antwort auf die oben gestellte Frage war immer :

Solang wie meine Maus es braucht und einfordert, werde ich es ihr nicht verwehren.

Wer „miterlebt“ hat, wie lang und wie sehr wir um das Stillen gekämpft haben, der kommt uns mit sehr viel Verständnis entgegen. Generell muss ich sagen, dass ich bisher von allen Seiten diesbezüglich positiv unterstützt wurde.

Seitdem Mukki ca.8 Monate alt war – Ganz genau kann ich es tatsächlich nicht mehr sagen – besuchen wir eine freie Stillgruppe. In dieser gruppe haben wir unheimlich tolle Menschen kennen gelernt mit denen wir auch jetzt noch unheimlich gern zeit verbringen.

Seit nun fast 17 Monaten stillen wir ❤

Manch einer mag sich vielleicht fragen, wieso ich fast ausschließlich davon spreche, dass WIR stillen.

Nun, letztendlich stillt Mukki ihr Bedürfnis nach Nähe, Wärme, Geborgenheit und Nahrungsaufnahme und Ich stille mein Bedürfnis nach Nähe, Wärme und Geborgenheit ebenso.

“ Du kannst ja nur nicht los lassen!“

 

Noch so einer dieser Sätze, die man sich ständig anhören darf.

Ich stelle mal eine Gegenfrage:

„Wieso kann ich nicht loslassen? Und warum MUSS ich das überhaupt?“

 

Abgesehen davon, dass es ein großes Stück weit nichtmal stimmt – ich lasse mein Kind nämlich los in Situationen in denen ich weiß dass sie ohne mich zurecht kommt! – frage ich mich immer wieder, wieso wir Mütter eigentlich immer und immer wieder dazu gedrängt werden loslassen zu müssen.

Meine Maus lässt von selbst los.

“ Solang du meine Hand hälst, werde ich sie halten. Lässt du sie los, wird sie deine Hand niemals umklammern“

Das merke ich immer wieder. Denn Stillen ist vor allem eines

 

Freiwillig! 

Ich zwinge mein Kind nicht dazu zu stillen. Das tut sie von sich aus.

 

Das Gefühl zu versagen

Seit einiger Zeit, kommt in mir nun doch immer mal wieder der Gedanke des Abstillens auf. Denn zur Zeit macht das Stillen mir das Leben schwer.

Immer habe ich gesagt

„Mukki bestimmt das Tempo. Sie entscheidet wann es soweit ist.“ Und jetzt ist es so, dass ich mich immer wieder frage “ würde es manche Dinge in unserem Alltag nicht leichter machen, wenn wir unsere bis hierhin so schöne Stillbeziehung beenden täten?“

Und dann habe ich das Gefühl, ihr damit etwas zu nehmen, was ihr die Grade jetzt so wichtige Sicherheit nimmt die sie im Moment so dringend brauch. Durch die veränderte Alltagssituation. Die viele zeit bei einer „fremden person“. Durch die so viele Zeit ohne Mama.

Und dann ist da noch das Gefühl versagt zu haben. Es nicht durchgehalten zu haben ihr die Entscheidung zu überlassen. Und beäugt  zu werden von außen. Die Angst vor den blöden Sprüchen “ ich habs dir doch gesagt“ -“ du bist auch noch Frau nicht nur mutter“ sowas alles.

Und dann entscheide ich mich doch gegen das Abstillen. Weil mir gerade die Kraft dafür fehlt. Weil meine Maus es Grade so sehr einfordert. Weil es mir schwer fällt auch hier los zu lassen – wo ich sie doch gerade jeden morgen für fast acht Stunden los lassen MUSS…

 

 

 

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Roses Revolution Day – Warum ich mich auch in diesem Jahr daran beteiligen werde

Roses Revolution Day?

Die meisten werden sich jetzt wohl fragen

“ Was ist denn das wieder für ein komischer tag?“

Zugegeben, als ich das erste mal davon gehört habe, hatte das erstens einen unschönen Grund und zweitens hätt ich diesen Tag niemals damit in Verbindung  gebracht, worum es dabei geht.

Jedes Jahr am 25. November findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt und mit ihm der Roses Revolution Day.

An diesem Tag setzen sich weltweit nicht nur Frauen und Männer dafür ein, dass Gewalt gegen Frauen verhindert wird und Frauen genauso wie Männer Gebrauch von  allen ihrer Freiheits- und Menschenrechte machen können.

Nein, denn der Roses Revolution Day befasst sich speziell damit, dass jede Frau das Recht auf eine selbstbetimmte, gerechte und vor allem gewaltfreie Geburt hat. An diesem Tag ist es Frauen möglich, auf die Misstände in der Geburtsbegleitung und Geburtshilfe , Gewalt unter der Geburt und auf die Missachtung der Wünsche und Rechte einer jeden Gebärenden aufmerksam zu machen. Es werden Gespräche geführt, Kongresse abgehalten und :

Jede Frau die jemals eine ungerechte, fremdbestimmte und/oder gewaltvolle Geburt erleben musste, ( es handelt sich hierbei immerhin um jede !!zweite!! Frau! ) hat an diesem Tag die Möglichkeit eine rosane Rose vor dem Kreißsaal nieder zu legen in dem sie diese für sie traumatischen,furchtbaren Erfahrungen machen musste.

Als Zeichen.

Als Zeichen dafür, dass jede Frau eine für sie selbstbestimmte, gerechte, gewaltfreie Geburt verdient hat.

Als Zeichen dafür, dass Schweigen nichts ändert.

Als Zeichen dafür, dass wir Frauen eine Stimme haben! (Nicht nur beim wählen)

Auch ich musste eine fremdbestimmte, ungerechte, traumatisierende Geburt erleben. Und mit mir auch mein Mann und mein Kind. Ins Detail werde (und kann) ich an dieser Stelle nicht gehen.

Nur soweit, als dass ich sage :

Als ich mich im Nachhinein mit Frauen unterhielt die ähnliches erlebt hatten, als ich mich immer mehr mit dem Thema „Gewalt unter der Geburt“ befasste, wurde mir klar, dass auch ich einem System zum „Opfer“ gefallen bin, in dem ich keiner Frau wünsche entbinden zu müssen. Ich sage an dieser Stelle bewusst “ System“, denn ich möchte das Handeln und die Entscheidungen der Hebammen und Ärzte nicht menschlichem Versagen zuschreiben. Hier versagt ein System, in dem sich Frauen in Obhut begeben, Vertrauen schenken und sich in einer der intimsten Situationen im Leben einer Frau – im wahrsten Sinne des Wortes –  öffnen müssen.

Im letzten Jahr, kein halbes Jahr nach der Entbindung meiner wundervollen Tochter, habe ich das erste Mal eine Rose niedergelegt. Inklusive „offenem Brief“, von dem ich niemals erfahren habe oder werde, ob er jemals gelesen wurde.

Und dennoch :

Auch in diesem Jahr werde ich diesen für mich so schweren Weg gehen.

Weil ich nicht mehr schweigen möchte.

Weil sich vielleicht nur so irgendwann etwas ändert.

Weil ich natürlich „froh darüber bin, dass es uns gut geht“ und man mir trotzdem eine gerechte Geburt verwehrt hat.

Und weil ich – erst ( manche Frauen gehen diesen Weg niemals in ihrem Leben obwohl sie ihn vielleicht gebraucht hätten) – jetzt eine Tiefenpsychologin an der Seite habe, die mir helfen wird, unsere traumatische Geburt zu verarbeiten.

Was ich an dieser Stelle noch sagen möchte ist:

Ich musste mir danach häufig anhören “ sei doch froh dass ihr gesund seid“ oder “ stell dich nicht so an!“.

Das hat in mir immer wieder Schuldgefühle, Selbstzweifel und – ja auch das – depressive Episoden hervorgerufen. Immer wieder fragte ich mich “ war ich selbst schuld dass es so kam wie es kam?“ – “ sollte ich vielleicht wirklich einfach nur dankbar sein?“

Heute kann ich mit Überzeugung sagen

NEIN!

Auch ich hätte eine gerechte Geburt verdient!

Auch ich hätte es verdient gehabt, wirklich gehört zu werden!

Und auch ich hätte es verdient gehabt, einen schönen Start mit meinem Baby erleben zu dürfen.

 

Liebe Frauen!

Solltet auch ihr das Gefühl haben, dass bei der Geburt eures Kindes/eurer Kinder irgendwas nicht so lief wie ihr es euch gewünscht habt/hättet, wenn ihr Gewalt erfahren musstet – egal ob physisch oder psychisch – , wenn ihr ungerecht behandelt wurdet

Steht auf! Setzt ein Zeichen! Verleiht euren Gefühlen eine Stimme!

❤🌷 Each Woman is a Rose 🌷❤

 

Heute mit noch mehr Liebe als sonst schon,

Eure Bärenmama

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Autokauf, Eingewöhnung und die erste lange Autofahrt – wie es uns die letzten Wochen erging

In den letzten Wochen war es hier still, still und nochmal still.

 

Das hatte viele Gründe. Allen voran die „Vor-Eingewöhnung“ unserer Mukkelmaus bei einer ganz lieben Tagesmutter.

Seit einer Woche sind wir nun mit der „richtigen“ Eingewöhnung beschäftigt. Und was soll ich euch sagen? Ich liege Grade mittags um 12:30 in der Badewanne und genieße endlich mal wieder Zeit nur für mich. Denn seit gestern schon macht die Mukkelmaus allein Mittagsschlaf bei ihrer Tagesmutter. 2017-08-11 12.40.12.jpg

Wer hätte gedacht, dass unsere sonst so schüchterne und zurückhaltende Tochter schon am 5. Tag der Eingewöhnung von 8:15 bis nach dem Mittagsschlaf problemlos allein bei ihrer Tagesmutter verbringt? Wir jedenfalls haben nicht mit gerechnet.

Und so kullerten dann bei mir gestern Mittag als ich die Nachricht bekam “ sie schläft und war heute sooo lieb!“ Tränen der Erleichterung, des Stolzes, der Trauer, der Wehmut, des Glücks und ach was sag ich? Tausend Gefühle waren auf einmal in mir denn,darauf war ich einfach nicht vorbereitet. Klar wusste ich, dass dieser Zeitpunkt kommen wird! Aber so schnell? Nein, damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet.

Wenn ich jetzt sehe, wie glücklich und zufrieden meine Maus dort ist, wie unkompliziert sie dort alles macht und wie gut sie mich schon gehen lassen kann, merke ich auch wie sich die anfängliche Skepsis darüber ob das wirklich schon die richtige Entscheidung war (den Artikel dazu findest du Hier ) verflüchtigt. Denn ich sehe wie gut es meinem Kind tut und das ist das allerwichtigste ❤

 

Unser erstes Auto 

Neben der Eingewöhnung und so manch anderem Termin mussten wir uns nun auch auf die Suche nach einem Auto begeben, denn ich werde ab September wieder mehr arbeiten und muss – um logistisch alles unter einen Hut zu bekommen – schnell von A nach B kommen ohne lange Wartezeiten oder Fußwege.

Also klapperten wir einen Händler nach dem nächsten ab. Nichts gefiel uns so recht und alles was uns gefiel passte nicht ins Budget. Nach zwei nicht so ganz tollen Erfahrungen entschieden wir uns letztlich doch uns im örtlichen  autohaus beraten zu lassen.

Und so haben wir uns nun für einen VW Caddy entschieden 🚗

Und das Beste :

Sogar ein super Reboarder für Julia hat darin Platz und später vielleicht sogar noch ein zweiter ☺

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Und so konnten wir Anfang August sogar schon das erste mal eine etwas längere Tour machen, denn wir waren zu einer Einschulung eingeladen. ☺

Ihr seht, hier war so viel los… Aber ich gelobe Besserung 😉

Spätestens wenn hier alles seinen etwas alltäglicheren Gang geht werde ich euch wieder mit hübschem Genähtem, leckeren Rezepten und spannenden Eltern-Kind-Themen versorgen 🙂

 

Bis dahin lasst es euch gut gehen 🙂

Ich plansch noch ne runde 😉

 

Eure Bärenmama

 

 

 

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Gefühle begleiten – leichter gesagt als getan?

Wir alle kennen verschiedene Gefühle.

Positive Gefühle wie Freude, Liebe, Geborgenheit, aber auch negative Gefühle wie Angst, Wut, Trauer empfinden wir jeder auf seine eigene Art und Weise. Das unterscheidet uns alle voneinander. Was uns nicht unterscheidet ist, dass wir alle diese Gefühle empfinden können                       ( ausgenommen mal durch Krankheit bedingte Einschränkungen )

Und wenn ich ALLE schreibe, meine ich nicht nur uns Erwachsene, sondern auch und vor allem

Kinder

Im Laufe unsere Lebens lernen wir alle, mehr oder weniger gut, uns mit unseren Gefühlen auseinander zu setzen und mit ihnen durchs Leben zu gehen.

Babys und Kinder müssen das noch lernen. Und unsere Aufgabe als Eltern ist es, sie dabei zu begleiten.

Freude zu begleiten ist relativ einfach. Im Normalfall freuen wir uns einfach gemeinsam mit unseren Kindern. Wir lachen, jauchzen und hüpfen mit unseren Kindern vor Freude.

Auch Liebe und Geborgenheit zu begleiten ist leicht, denn das tun wir im Normalfall von Ganz allein. Wir umarmen unsere Kinder, behüten und beschützen sie und so empfangen und empfinden sie Liebe und Geborgenheit.

Wenn es aber um die Begleitung negativer Gefühle geht, geraten wir als Eltern häufig an unsere Grenzen.

Für mich persönlich ist es am schwierigsten unsere Mukkelmaus in Bezug auf Ängsten zu begleiten.

Wut aushalten und begleiten und ihr zugestehen, dass sie auch mal wütend sein darf, fällt mir relativ leicht, auch wenn ich es (natürlich!) nicht immer schaffe geduldig, einfühlsam und empathisch zu sein. Letztendlich bin ich eben auch nur ein (generell eher ungeduldiger) Mensch und gerate insbesondere in Stresssituationen an meine Grenzen und schaffe es dann nicht mehr verständnisvoll zu bleiben. Ich versuche dann immer wieder mich zu besinnen und mich zu fragen

“ Bringt es mich jetzt weiter, wenn ich Druck mache? Wenn ich selbst wütend und ungeduldig werde?“

In der Regel beantwortet sich mir diese Frage ganz von allein mit „Nein“.

Denn

„Druck erzeugt Gegendruck“

und ich beobachte bei unsere Maus immer und immer und immer wieder :

Je mehr Druck ich ihr mache, je weniger Verständnis ich ihr entgegen bringe und je mehr ich mich von einem Gefühlsausbruch selbst stressen und unter Druck setzen lasse, umso länger sind wir gemeinsam in dieser in dem Moment ausweglosen Situation gefangen und umso weniger „funktioniert“ mein Kind gerade wie ich es mir in dem Moment wünschen würde. Ich schreibe hier „frunktioniert“ bewusst in „“, weil ich dieses Wort im Zusammenhang mit kindlichem Verhalten ganz schrecklich finde, allerdings fehlt mir gerade ein besseres passendes Wort.

Ich beobachte das vor allem dann, wenn ich merke meine Maus hat Angst.

Als wir jetzt ganz langsam angefangen haben, sie an die Umgebung und die Begebenheiten bei der Tagesmutter zu gewöhnen, ist mir immer wieder aufgefallen, dass sie ihren Radius immer dann erweitert hat, wenn ich sie nicht von mir weg geschickt habe. Wenn ich sie immer wieder in ihrem sicheren Hafen willkommen geheißen habe. Je ruhiger, gelassener und sicherer ich war umso weniger Angst hatte sie sich aus ihrem sicheren Bereich zu entfernen.

Aber auch das fällt mir nicht immer leicht. Denn diese Methode, sie in ihren Ängsten zu begleiten und sie ohne Zwang an eine neue ungewohnte Situation zu gewöhnen, erfordert vor allem eins : Zeit.

Zeit, die man sich nehmen muss und die oftmals eigentlich „nicht da“ ist.

Im Buch Slow Family von Julia Dibbern und Nicola Schmidt gehen die beiden Autorinnen, die auch durch das Artgerecht-Projekt bekannt sind, unter anderem auf die Bedürfnisbefriedigung aller Familienmitglieder im Alltag ein und wie man dies möglichst entspannt schafft. Dabei orientieren sie sich auch an der Bedürfnis Pyramide nach Maslow und ändern diese etwas ab.

Die Basis der Pyramide wird aus ihrer Sicht nicht durch körperliches Wohlbefinden allein gebildet.

Um körperliches Wohlbefinden herzustellen, so stellen sie die These auf, ist es essentiell wichtig “ einen Augenblick Zeit, um Bedürfnisse zu erkennen“ zu haben.

Das kann ich besonders durch die Erfahrungen in den letzten Wochen nur bestätigen.

Egal um was es geht, sei es das Erkennen eines (Grund-) Bedürfnisses oder das Begleiten vor allem negativer Gefühle, beides erfordert Zeit, Zeit und nochmal Zeit.

Und genau da liegt das Problem. In unseren Augen haben wir einfach oft keine Zeit uns und unsere Kinder wirklich zu begleiten. Schließlich haben wir doch am Nachmittag einen wichtigen Termin oder es muss doch dann in vier Wochen endlich klappen wenn Mama wieder arbeiten muss.

Das macht uns Stress und Stress wirkt sich in diesem Fall auf alle Familienmitglieder negativ aus.

Werden (Grund-) Bedürfnisse  nicht erfüllt und Gefühle nicht begleitet verstärkt sich in der Regel das nicht erfüllte Bedürfnis und das nicht begleitete Gefühl und macht eine ohnehin schon stressige Situation noch stressiger. So fühlen sich alle schlecht und alle sind genervt und traurig und überhaupt, dann ist einfach alles blöd.

Im Moment muss ich mich zum Beispiel immer wieder darauf besinnen.

Letzte Woche haben wir uns – endlich – ein Auto gekauft. Bisher waren wir immer viel zu Fuß oder eben mit Sen Öffis unterwegs. Bald geht es leider nicht mehr ohne Auto, aber auch so sollte irgendwann einmal eben in Auto angeschafft werden, denn mit Auto ist man einfach flexibler. Vor allem für uns war es wichtig, denn der Großteil unserer Familien wohnt weit weg ( was uns das erstellen eines Dorfs, das es ja bekanntlich braucht um ein Kind zu „erziehen“, noch zusätzlich erschwert bisher) .

Jetzt kann man tatsächlich an einer Hand abzählen wie oft unsere Mukkelmaus in ihrem bisherigen Leben Auto gefahren ist und auch diese paar Male waren fast immer eine Tortur. Auch jetzt ist es so, dass sie, sobald wir sie in den Sitz reinsetzen und anschnallen wollen, schreit und weint und sich so sehr windet, dass es uns oft nichtmal möglich ist sie überhaupt an zu schnallen.

Klar. Neue Umgebung, neue Situation, alles Ganz anders, auf einmal von  Mama entfernt und dann auch noch eingeengt und fixiert…. Da hätte ich auch Angst

Wir sind jetzt schon sehr behutsam vor gegangen die letzten Tage. Hatten den Sitz erst in der Wohnung stehen, haben sie sich rein setzen lassen. Dann haben wir den Sitz ins auto eingebaut und auch da durfte sie erstmal drin Rum klettern, sich selbst reinsetzen, die Gurte und alles andere erkunden. Spielzeug haben wir ihr mit hieingelegt, Bücher, einen Kuschelhund angeschnallt.

Und trotzdem hilft nichts. Sobald sie angeschnallt wird, weint sie als ob ihr jemand ans Leben wollte. 😔😭

Jetzt haben wir tatsächlich ein bisschen Zeitdruck, da es in zwei Wochen zu einer Einschulung gute 250km weit weg gehen soll.

Ich versuche mir immer wieder vor Augen zu halten, dass Druck jetzt gar keinen Sinn macht und ich kann es ja sogar verstehen- wahrscheinlich hätte ich an ihrer Stelle auch Angst. Dennoch frage ich mich in diesem Fall schon auch „Wie viel Druck ist vertretbar? “

Mein Bauch sagt mir „gar kein Druck“ andererseits bin ich unheimlich frustriert und verzweifelt, weil ich mir nicht vorstellen kann wie das in nichtmal zwei Wochen ohne klappen soll 😦

Um nochmal auf die Überschrift einzugehen :

Ihr seht, manchmal ist das Begleiten von Gefühlen tatsächlich leichter gesagt als getan.

Wie seht ihr das? Wie war das bei euch?Fanden eure Kinder Auto fahren gleich spannend oder hatten sie sich auch Angst?

Lasst es mich wissen ☺❤

Bis bald

 

Eure Bärenmama

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BLW Frühstück – Blogparade

Heute möchte ich euch auf einen ganz tollen Blog aufmerksam machen ❤

Nämlich dem einer Freundin, mitsamt ihrer wundervollen kleinen Familie, die ich wahnsinnig ins Herz geschlossen habe – obwohl wir uns noch nie „live“ gesehen haben 😊❤

Verrückt oder?

Aber die liebe Xenia, der kleine Frosch und Christian vom Blog Unser Leben habe ich im Internet kennen und lieben gelernt. Wir haben so unfassbar viel gemeinsam und sind trotzdem so verschieden. In ihrem Blog schreiben die beiden über Familie, bedürfnisorientiertes und ökokogisches Leben und über viele weitere spannende Themen.

Diesmal haben sie zu einer Blogparade zum Thema BLW – Frühstück eingeladen und da lass ich mich natürlich nicht lang bitten 😉

Jetzt muss ich aber tatsächlich etwas in die Trickkiste greifen denn :

Das Rezept für unser Lieblingsfrühstück findet ihr schon bei den beiden auf dem Blog 😀

Es sind nämlich die wahnsinnig leckeren Pancakes aus dem Artikel den ich euch hier verlinkt hab.

Wobei ich sie immer ein bisschen anders mache :

Für unsere Pancakes ersetze ich die Eier durch ein bis zwei reife Bananen.

Folgende Zutaten kommen außerdem in meinen Pancake -Teig :

die reife/n Bananen ( püriert oder mit der Gabel zerdrückt)

Ca. 150ml Hafer- oder Mandelmlich

Ca. 100 g Dinkelmehl ( hier gehe ich immer etwas nach Gefühl – so viel Mehl bis der Teig schön “ schlotzig“ ist )

Und 1 Tl Backpulver.

So sind sie dann nicht nur baby gerecht sondern auch vegan 😉

Allerdings variiert hier meine Vorgehensweise immer etwas. Manchmal mach ich noch nen löffel griechischen Joghurt mit ran manchmal nehm ich normale Vollmilch. Je nach Lust und Laune.

Damit ihr aber hier jetzt nicht gleich ein zweites Pancakerezept allein bekommt hier noch eine tolle BLW-Frühstücks – Idee die bei unserer Mukkelmaus grad besonders gut ankommt 🙂

Nehmt dazu ein bis zwei große löffel griechischen Joghurt und mischt etwas Obst oder Frühstücksflocken unter 🙂 Fertig ist ein super BLW Frühstück das nahrhaft, schnell gemacht und lecker ist. Auch wenn ich gestehen muss, dass diese Form des BLW sicher nicht die Putzärmste ist 😀

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Mukki liebt das im Moment und löffelt mitlerweile ganz selbstständig in ihrem Joghurt 🙂

Nichts spaktakuläres und trotzdem sehr lecker 🙂

Du bloggst auch? Du bist auch BLW-Fan? Und du hast auch tolle Frühstücks-Ideen? Dann los!

Mach bei der Blogparade zum Thema BLW-Frühstück mit. Wie das funktioniert liest du Hier

🙂

Bis ganz bald

Eure Bärenmama

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Warum auch Veganer allein nicht die Welt retten werden…

…und wie trotzdem jeder an jedem Tag, ein kleines bisschen dazu beitragen kann, die Welt besser zu machen. ❤

 

Heute habe ich mir gedacht

„Mensch ich könnte ja mal wieder etwas bloggen“

Und Tadaa 😊👏 Hier der neue Artikel ☺

Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter klappt besser , als erwartet und auch sonst ist hier an sich alles schick. Von gestern bis heute hatten wir Besuch von einem meiner Herzensmenschen ❤ Meine beste Freundin, meine selbst auserwählte Schwester und meine Sellenverwandte war zu Besuch.

Wie das so ist wenn Frauen aufeinander treffen – es wurde gequetscht, geklönt, getratscht aber auch über ernsthafte Themen haben wir viel geredet.

Warum wir unbedingt den Dingen einen Namen geben müssen 

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass wir in einer Gesellschaft leben, die allen Dingen immer einen bestimmten Namen, eine BEZEICHNUNG geben müssen?

Ein Beispiel :

Du triffst doch regelmäßig mit jemandem. Ihr seid euch nah, intim miteinander. Ihr verbringt viel Zeit zusammen und hegt Gefühle füreinander ? Ganz klar!

DAS ist eine Beziehung!

Anderes Beispiel :

Du achtest auf deine Umwelt. Versuchst Ressourcen zu sparen, auf Naturprodukte zu setzen.

Ganz klar! Du bist absolut ÖKO !

 

Aber warum müssen wir denn immer allem so eine feste Bedeutung zuschreiben? Wieso alles definieren mir einem bestimmten Wort?

Ist eine Beziehung keine Beziehung mehr wenn man weniger Zeit gemeinsam verbringt “ als der Durchschnitt“?

Verhält man sich weniger ökologisch, nur weil man mAl nicht die Kartoffeln von Bauer Horst ums Eck gekauft hat ( dafür aber alles andere!) ?

Wieso ist es für so viele Menschen ein so großes Bedürfnis und so essentiell wichtig die Dinge definitiv zu benennen?

Standards, Richtwerte und Normen

Das einzige wozu es meiner Meinung nach wichtig ist, Dinge zu definieren, ist dass dadurch Standards, Normen und Richtwerte festgelegt werden können. Diese sind in bestimmten Bereichen sicher wichtig, aber in den meisten Fällen sind Stadards, Normen und Richtwerte eigentlich lediglich dazu da uns in Schubladen und Gruppen zu katalogisieren. Die Frage ist doch aber eigentlich

WOLLEN wir das überhaupt?

Warum können denn jetzt „Veganer“ nicht allein die Welt retten?

Weil es darum nicht geht.

Es geht nicht um vegan oder nicht vegan. Um unerzogen oder autoritär. Und auch nicht um Beziehung oder nicht Beziehung.

Was die Welt wirklich jeden Tag ein bisschen besser macht ist

ACHTSAMKEIT 

Achtsam mit sich selbst umgehen.

Achtsam mit unseren Kindern umgehen.

Achtsam mit der Natur, Tieren, Pflanzen umgehen.

Nur darum geht es. Und Achtsamkeit braucht keine Normen, Standards oder Richtwerte. Achtsamkeit braucht Gefühl, Einfühlungsvermögen und Verständnis.

Und da kann JEDER jeden Tag ein kleines bisschen etwas zu beitragen. Einfach schon in dem wir vielleicht einmal weniger auf Standards schauen und dafür aber auf unser Gefühl hören.

In diesem Sinne

Bis ganz bald

Eure Bärenmama ❤

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Ein neuer Weg beginnt

In meinem letzten Artikel hab ich euch davon erzählt, dass für uns jetzt ein neuer Weg beginnen könnte. Dass wir uns mit einer Tagesmutter getroffen haben und wir uns überlegen, ob und wie und vor allem WANN wir den ersten Schritt auf diesen neuen Weg machen werden.

Nun.

Heute ist es soweit.

Heute beginnen wir damit unsere Mukkelmaus bei der Tagesmutter ein zu gewöhnen.

Nach intensiven Gesprächen hier zu Hause, einem nochmaligen Treffen und wieder intensiven Gesprächen haben wir uns dafür entschieden.

Jetzt beginnt für uns ein neuer Weg. Ein Weg, auf dem wir uns alle ein bisschen neu orientieren müssen, der uns nicht gleich zu Anfang Preis gibt, in welche Richtungen er gehen kann und an den wir uns alle erst einmal gewöhnen müssen.

Ich glaube heute bin ich aufgeregter und nervöser als die Mukkelmaus 🙈

Andererseits freu ich mich auch darauf und bin stolz auf uns als Familie, dass wir auch so eine schwere Entscheidung für uns treffen konnten und gemeinsam dahinter stehen können. Denn das ist das allerwichtigste.

Egal wie wir uns entschieden hätten, dass wir hinter dieser Entscheidung stehe macht etwas essentielles aus. Denn nur wenn wir hinter unseren Entscheidungen stehen, können wir auch, in dem Fall unseren Kindern, die Sicherheit vermitteln die es jetzt braucht, um es unserer Mukkelmaus so einfach wie möglich zu machen.

Deshalb wird es hier die nächsten Wochen noch etwas ruhiger bleiben, als ihr es kennt. Denn ich möchte mich ganz und gar auf unsere Mukkelmaus und den neuen Weg konzentrieren.

Ich baue auf euer Verständnis 🙂 ❤

Damit ihr auch mal wieder etwas Genähtes seht, zeig ich euch heute auch nochmal was hier in den letzten Wochen außerdem entstanden ist 🙂

Wer etwas leichtes und luftiges für den Sommer sucht, greift zur zeit zu Musselin oder auch bekannt als Double-Gaze oder viele assoziieren es auch mit mull 😊

Auch ich hab danach gegriffen und das ⬇ist daraus entstanden :

Zwei kurze Pumphosen für unsere Mukkelmaus.

Ihr Lieben!

Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche ❤

Lasst es euch gut gehen!

Bis ganz bald

Eure Bärenmama

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Mamakopf und Mamaherz

In den letzten Wochen haben wir uns immer öfter mit einem Thema befasst (-en müssen), welches meinem Mamaherzen schwer auf der Mitte liegt…

Fremdbetreuung

Jetzt werden sicher einige diesen Artikel wieder schließen, weil sie denken “ och neeee nicht noch eine Mutti, die sagen muss wie furchtbar das alles ist und dass man sein Kind gefälligst selbst zu betreuen hat“. 😉

Aber, wenn ihr Lust habt noch etwas mehr über mich zu erfahren, dann lohnt es sich weiter zu lesen. Denn jetzt wirds tiefgründig 😉

 

“ Vor Mukki’s drittem Geburtstag geb ich sie nicht ab!“ 

Fangen wir vielleicht erstmal damit an, wie ich mir immer alles vorgestellt hab – ursprünglich.

Seit der Geburt unserer kleinen Mukkelmaus stand für mich fest :

Solange wir es irgendwie schaffen, finanziell über die Runden kommen und alles gut läuft betreuen ich und mein Mann die Mukkelmaus selbst.

Seitdem Mukki ein Jahr alt ist gehe ich nun aufgrund der Tatsache, dass ich kein Elterngeld mehr bekomme 🙄 auf 450€- Basis in einem ambulanten Pflegedienst mit ganz toller Arbeitsatmosphäre jedes zweite Wochenende arbeiten. An diesen Wochenenden wird Mukki weiterhin von uns betreut – überwiegend dann natürlich vom Papa.

So konnten wir uns den Luxus herausnehmen ( ich schreibe bewusst Luxus, weil ich weiß dass sich das nicht jede Familie erlauben kann… 😦 was mir immer wieder unendlich leid tut…) zu sagen, wir brauchen noch keine Fremdbetreuung für unsere Tochter. Unter  der Woche übernehme ich weiterhin die meiste Zeit und am Wochenende verändert sich erstmal nur jedes zweite Wochenende etwas für Mukki.

Dann ist mir allerdings in den letzten Monaten etwas immer bewusster geworden.

 

Ich bin keine „Spielemama“ 

Mir ist in den letzten Monaten immer öfter aufgefallen, dass mir etwas in unserem Alltag unfassbar schwer fällt. Natüblich möchte meine Mukkelmaus immer mehr beschäftigt werden. Und immer öfter fällt mir auf, dass ich damit hoffnungslos überfordert bin, wenn es darum geht mit ihr zu spielen, Quatsch zu machen und „Dönnikes“ zu machen. Singen, tanzen, Fingerspiele – Alles kein Thema… Aber spielen? 😳 ohweia!

Bis ich mir das eingestehen konnte sind einige Wochen ins Land gezogen, in denen nicht nur mein Kind oft frustriert war. Und auch heute gibt es immer noch Tage an denen mir das zu schaffen macht. Das Spielen fängt hier aber dann am Nachmittag der Papa auf, sodass sie wenigstens in ihm einen tollen Spielpartner hat.

Was hat das alles mit einer „Fremdbetreuung“ zu tun ?

Erstmal finde ich es an dieser Stelle wichtig zu sagen, dass jede, wirklich JEDE Familie einen für sich passenden Weg finden muss ihren Alltag zu gestalten. Es ist völlig egal, ob eine Familie sich dafür entscheidet ( oder entscheiden muss) das Kind mit einem Jahr oder früher in eine andere als die eigene Betreuung zu geben oder gar nicht oder mit drei wenn es in den Kindergarten gehen soll.

Hinter jeder Entscheidung wird diese Familie stehen und jede Familie wird sich darüber viele und noch mehr Gedanken gemacht haben. Deswegen steht es weder mir noch jemand anderem zu, über diese von der Familie wohl durchdachte Entscheidung zu urteilen. Das nur kurz dazu.

Was hat das mit dem nicht spielen können jetzt mit der Entscheidung über “ Fremdbetreuung“ oder nicht zu tun?

Mukki und ich gehen ja einmal in der Woche noch zu einer ganz tollen Stillgruppe. Anfangs war es immer so, dass ich sie nichtmal absetzen konnte um meine eigene Jacke abzulegen. Mit jeder Woche die wir dort waren und mit jedem Treffen taute unsere Mukkelmaus immer mehr auf, sodass ich mitlerweile immer sage “ Eigentlich kann ich dann jetzt ja nen Kaffee trinken gehen,woll?-!“ 😅

Denn kaum sind wir dort, kann es ihr gar nicht schnell genug aus dem Kinderwagen oder der Tragehilfe raus gehen damit sie mit den anderen Kindern spielen kann. Und dann bin ich auch gern mal zwei Stunden mehr als uninteressant für sie. Das ist übrigens für mich absolut ok, weil ich mich in der Zeit immer ganz toll mit anderen Mamas dort unterhalten kann.

Und so haben wir die letzten Wochen immer wieder zu hause darüber gesprochen, ob es nicht vielleicht doch eine tolle Idee wäre, sie zu einer Tagesmutter zu geben. So für drei Tage in der Woche, mit einer nicht so ganz großen Gruppe, wo sie mit andern Kindern ausgelassen spielen kann, die Welt entdecken und sich weiter entwickeln kann. Ein schöner Gedanke, mit dem wir uns insgesamt gut anfreunden konnten.

Warum mein Mamaherz jetzt trotzdem weint…

Heute habe ich mir dann mit der Mukkelmaus zusammen eine Tagesmutter und ihre Räumlichkeiten angeschaut. Der Eindruck war gleich ganz positiv, das Bauchgefühl gut. Die Räumlichkeiten liebevoll gestaltet, eine warme Atmosphäre, die mich gleich empfing.

Zum 1.8. dieses Jahr wäre ein Platz frei.

Und dann unterhielten wir uns. Über ihr Angebot, unsere Vorstellungen und auch schon etwas über ein paar Gewohnheiten der Mukkelmaus.

Alles klang wirklich gut, mein Bauchgefühl und mein  Mamakopf sagten mir gleich “ ja das könnte gut passen“ .

Doch dann sprachen wir über die Betreuungszeiten und wie wir uns das vorstellten… Drei Tage etc.

Und dann sagte sie “ Nee… Das mach ich nicht. Die Kinder sind ja eine Gruppe die freuen sich aufeinander und es ist immer etwas doof, wenn immer ein Kind so rausgerissen wird…deswegen kommen alle , außer im Krankheitsfall, die ganze Woche.“

Mein Mamakopf sagt “ Ja klar, macht auch irgendwie Sinn.“

Und mein Mamaherz? Das weint dicke, große Krokodilstränen.

Warum? 

Bisher konnte ich mich gut mit dem Gedanken anfreunden, auf einmal drei Tage die Woche meine Mukkelmaus nicht mehr rund um die Uhr um mich zu haben. Aber die ganze Woche?? 😱

Das kommt mir grade so weit weg vor. Und damit muss sich mein Mamaherz erst einmal auseinander setzen.

Und jetzt?

Jetzt heißt es reden, reden, reden. Das Für und Wider abwägen. Und dann gemeinsam entscheiden, ob wir das so für uns wollen. Ob wir das so für unsere Mukkelmaus wollen.

Wie es hier damit weiter geht, das könnt ihr dann bestimmt in den nächsten Wochen hier verfolgen 🙂

Aber egal wie wir uns entscheiden werden, es wird wohl überlegt sein und wir werden  voll und ganz hinter dieser Entscheidung stehen können.

Bis ganz bald

Eure Bärenmama

 

 

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Warum ich mir manchmal ein Denkarium wünsche…

… oder was tun wenn der Kopf einfach zu voll ist? 🤔

Das ist die Frage aller Fragen.

Ich suche ja schon laaaange Zeit nach einem Schalter, den ich umlegen kann, wenn meine Gedanken zu sehr kreisen. Oder auch wenn meine To-Do Liste im Kopf einfach immer länger und länger wird…

Leider. Leider habe ich den immer noch nicht gefunden.

Besonders in der letzten Zeit schaffe ich es wieder nicht meine Gedanken zu ordnen, wichtig von unwichtig zu unterscheiden und einfach mal ab zu schalten. Tausend Dinge schwirren mir durch den Kopf.

 

Von banalen Dingen wie :

“ Was müssen wir einkaufen? Was gibt es heute zu essen? Was gibt es morgen zu essen? Muss der Müll noch rausgetragen werden?“

über Termine für Kurse, Gruppen, Arztbesuche, Geburtstage und „Wann muss ich eigentlich wie arbeiten?“ ist alles dabei.

Aber was in letzter Zeit besonders viel in meinem Gedankenkarrussel vertreten ist, sind Zweifel.

Selbstzweifel, die (mal wieder) einen Großteil meines Alltages bestimmen…

“ Warum bekomm ich es einfach nicht gut hin Ordnung zu halten? Bin ich eine gute Mutter? Und wann bin ich es nicht? Läuft beruflich grad WIRKLICH alles so wie ich es mir wünsche? Naja und abnehmen könntest du ja auch nun endlich mal so richtig!“… 🙄

Vorhin ist mir dann beim zu Bett bringen meiner maus ein Gedanke gekommen.

In einem meiner letzten Artikel konntet ihr ja vielleicht schon erahnen, dass ich einen kleinen Faible für Harry Potter habe. Warum lest ihr hier  .

Und zwar ist ich glaube im 4. Teil ( Harry Potter und der Feuerkelch) das erste mal die Rede von einem Denkarium. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine “ Erinnungsschale“. Dumbledore kann dort mit Hilfe seines Zauberstabes seine Erinnerungen und Gedanken „ablegen“ wenn es in seinem Kopf zu viel wird und sie sich jederzeit dort wieder anschauen.

Sowas hätte ich gern!

Einfach mal Dinge aus dem Kopf heraus nehmen und in eine Schale legen, damit wieder Platz für Ordnung ist und gute Gedanken.

Wie schafft ihr euch ein „Denkarium“? Habt ihr Tipps,Tricks und Kniffe wie ihr es schafft wahrhaftig abzuschalten oder einfach mal Ordnung in eure Gedanken zu bringen?

Lasst es mich wissen 🙂

 

Bis bald

Eure Bärenmama

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! ! ! N E U I G K E I T E N ! ! !

Ihr Lieben 🙂

 

Es gibt etwas tolles, etwas großartiges zu berichten!

 

Ab sofort könnt ihr fast alles und noch mehr von dem was ich euch hier immer schönes an genähtem zeige

in meinem DaWanda Shop

erwerben 😀 ❤

 

Ich freue mich darüber so sehr, dass ich es euch unbedingt gleich als erstes erzählen musste.

Und weil ich hier in den letzten Tagen nicht nur an meinem Shop gebastelt habe, der zugegebenermaßen grad noch ein bisschen knapp befüllt ist, sondern natürlich auch genäht habe, zeig ich euch heut noch zusätzlich, was mein neues Sommer Lieblings- Schnittmuster werden könnte 🙂

Diese kleine Hose ist für die Mukkelmaus entstanden 🙂

Genäht wie so oft aus einem ganz süßen Stoff von Michas Stoffecke .

Verwendet hab ich hier das Schnittmuster Kurze Pumphose von Lybstes .

Diese Hose hab ich in nicht mal 15 Minuten fertig genäht gehabt. So ein tolles, einfaches Schnittmuster hat man wirklich selten.

 

So und jetzt meine Lieben

Freut euch mit mir 🙂

während ich in Gedanken schonmal die Korken knallen lasse 🙂

 

Alles Liebe

eure Bärenmama

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🍀Felix Felicis 🍀

Grade liege ich hier bei uns auf der Couch und lausche dem ruhigen atmen meiner Mukkelmaus, die friedlich auf mir schlummert.

Was das jetzt mit Felix zu tun hat?

Das möchte ich euch jetzt erzählen.

Habt ihr Harry Potter und der Halblutprinz gelesen?

In diesem Teil der Buchreihe um den Jungen der als junger Teenie erfährt, dass er eigentlich ein Zauberer ist, „gewinnt“ Harry eine kleine Phiole flüssiges Glück – genannt “ Felix Felicis“.

Die Bücher rund um Harry Potter zählen zu den Büchern die ich am liebsten gelesen habe.

Und so musste ich, als ich letztes Wochenende ein 4-blättriges Kleeblatt gefunden habe, unweigerlich an das flüssige Glück denken.

Okay… Jetzt ist ein Kleeblatt natürlich nicht flüssig und es hat ja auch sonst keine Merkmale die irgendwie mit Harry Potter verbindlich sind, dennoch habe ich noch viel über den Fund nachgedacht.

Ein 4-blättriges Kleeblatt ist ja – wenn man etwas abergläubisch ist – DER Inbegriff der Glückssymbolik.

Und so überlegte ich, warum ich ausgerechnet jetzt eines finden durfte.

Einerseits dachte ich:

„Ach nach so vielen Jahren des suchens sollte es vielleicht einfach gerade sein.“

Denn jedes mal wenn ich inmitten einer Wiese saß auf der Klee wächst, hielt ich ( unbewusst vielleicht auch) immer Ausschau nach einem 🍀.

Andererseits geht es mir seit ein paar Wochen einfach nicht so gut. Vielleicht wollte mir das Universum auch einfach zeigen :

„Mensch. Öffne deine Augen! All das Glück, was du die letzten jahre gesucht hast, befindet sich genau vor deiner Nase. Wenn du nur genau hinschaust, dann brauchst du nicht mehr suchen.“

Und ja.  Genau so ist.

Das größte und das wahre Glück liegt oft genau vor unserer Nase. Und auch wenn es uns manchmal nicht gut geht, wenn einen Dinge beschäftigen, die bewirken, dass uns das größte Glück der Welt grade nicht schafft glücklich zu machen, ist es trotzdem da.

Man muss nur hinsehen.💕🍀

Und so sitze ich nun hier, genieße die reinste Form des Glücks, habe den Geruch meines Babys in der Nase, spüre und höre ihren friedlichen,ruhigen Atem und werde mir wieder einmal bewusst darüber, wie viel Glück ich schon in meinem Leben habe ❤

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Alles Liebe

Eure Bärenmama ❤

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💕 Neue Herzstücke 💕

Heute hab ich mal wieder hübsches Genähtes für euch

UND

heute möchte ich euch von dem Projekt erzählen was hier grad in der Testphase ist und warum mir da so viel dran liegt.

Aber mal ganz von vorne.

Als ich Mama wurde, habe ich mir das erste mal so richtig Gedanken darüber gemacht, wo man sparen kann und habe auch das erste Mal gesehen,

wie viel Müll allein durchs wickeln entsteht.

Da ich meinen Mann nicht von Anfang an von Stoffwindeln überzeugen konnte ( daran wird noch fleißig gearbeitet und ich befinde mich auf der Zielgeraden ! 😉 💪 ), überlegte ich wo ich an anderer Stelle Müll und Geld einsparen kann. Besonders durch die Wochenbettzeit fiel mir auf, wie viele Damenhygieneartikel es gibt und dass ausnahmslos alle üblichen Hygieneartikel im Müll landen.

Nach dem Wochenbett als ich das erste mal meine Regel wieder bekam, habe ich mich dann über Alternative Möglichkeiten informiert. Dabei bin ich auf die unterschiedlichsten Varianten gestoßen.

Von Menstruationsschwämmchen, über Menstruationstassen oder – becher bis hin zu Stoffbinden und – slipeinlagen bot sich mir ein reiches Angebot an alternativen Hygieneartikeln.

Wusstet ihr, dass alle  Frauen in Deutschland in der Zeit zwischen Ihrem 15. und 45. Lebensjahr ca. 20.000 Tonnen Müll allein durch Damenhygieneartikel produzieren?

Mit der Geburt meiner Tochter wurde mir bewusst, dass WIR endlich etwas ändern müssen, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder irgendwann mal im Müll versinken ( da muss ich grad spontan an Wall-E denken 😊).

Und so entschied ich mich dafür einfach bei mir anzufangen. Und damit vielleicht auch andere Frauen da beginnen um zu denken, entschloss ich mich dazu, Stoffbinden und -slipeinlagen zu nähen.

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Hier seht ihr meine ersten Prototypen, die ich gerade teste (n lasse) 🙂 .

Ich bin ein bisschen stolz, denn ich finde sie nicht nur schon ganz gut gelungen, sondern diese habe ich auch nach einem eigenen schnittmuster genäht. Es gibt zwar auch viele Anleitungen, aber nach einem eigenen Schnittmuster zu nähen ist irgendwie reizvoller 😉

Heute habe ich die Form und Produktion noch ein bisschen optimiert. Auch diese Version werde ich vorerst testen (lassen) um, wenn es soweit ist, einen optimalen Tragekomfort gewährleisten zu können 🙂

Hier seht ihr die „optimierte Form“ und einen der vielen Arbeitsschritte 🙂

Geschlossen wird die Slipeinlage mit einem Druckknopf und legt sich so, genau wie eine wegwerf-Slipeinlage, genau dort um den Schlüppi, wo es notwendig ist.

Die gesamte Slippie ( wie ich sie der Einfachheithalber nenne) besteht aus Baumwollstoff. Die Oberseite, die an der Haut liegen soll, besteht aus weichem Baumwolljersey, den es beim Kauf mit hübschem Muster oder ganz clean in unifarben geben wird. Das Innenleben besteht aus zwei Schichten saugfähigem Baumwollmolton und die Außenschicht wird – wahrscheinlich – aus gemusterter Baumwoll- Webware bestehen. Zumindest tut sie das zur Zeit.

Gedacht sind die Slippies eher als Wäscheschutz, Back-Up während der Regel bei Benutzung einer Menstruationstasse oder ähnlichem oder als Einlage bei leichter Blasenschwäche.

Saugfähigere und hundert Prozent dichte Stoffbinden sind auch in der Planung. Aber alles zu seiner Zeit 🙂

Neben der Slippie Produktion sind hier in den letzten Tagen noch ein ganz süßes Halstuch-Puschen- Set für eine ganz liebe Mama und ihre kleine Tochter entstanden ( Halstuch Eigenkration, Puschen sind die Babypuschen von Lolletroll )

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Und heute habe ich noch ein Easy Peasy T von Stoffwechsel für die kleine Mukkelmaus genäht ❤

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Was Halter ihr von der Idee mit den Stoffbinden ? Denkt ihr auch über Nachhaltigkeit und vor allem Ökologisches Handeln nach? Wo würdet Ihr anfangen?

Lasst es mich wissen – hier in den Kommentaren 👇 oder gern auch in den Kommentaren bei Facebook 🙂

Bis bald

Eure Bärenmama

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Neues Rezept und Teaser 🤗

Meine Lieben 🙂

Damit euch beim Warten auf das Ergebnis eines meiner Herzensprojekte nicht allzu langweilig wird 😉  ,

hab ich heute mal wieder ein leckeres Rezept für euch 🙂

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Heute gab es bei uns eine Gemüsepfanne mit Hähnchenbrust und einem selbst gemachten frischen Joghurt Kräuter dip 😍

Neben der einfach mit Salz und Pfeffer angebratenen Hähnchenbrust gab es eine gemischte Gemüsepfanne mit Zwiebeln, Möhren, Zucchini, Paprika, Knoblauch, Tomaten und Mais.

Dazu habe ich einen frischen Joghurtdip mit etwas Knoblauch, zwei lauchzwiebeln, Schnittlauch, Petersilie und Zitronenmelisse gemacht, den ich noch mit etwas süßem Senf Salz und Pfeffer verfeinert habe.

Frisch. Lecker. Leicht.

Diese Woche stehen auf unserem Wochenplan einige ganz tolle Low carb Rezepte, weil ich einfach immer wieder toll finde, wie wandelbar und abwechslungsreich man sich auch mit dieser Ernährungsform bekochen kann.

Sobald sich mein neues Projekt in vorzeigbare Bahnen begibt, werdet ihr auch wieder mehr Genähtes zu sehen bekommen 😉 versprochen 😉

Als kleinen Teaser lass ich euch mal folgendes da :

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Vielleicht erratet ihr ja schon, was hier entsteht? 🙂

Bis ganz bald 💕

Eure Bärenmama

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Warum mir das Mama-sein Selbstbewusstsein schenkt 💕

In letzter Zeit habt ihr ganz schön wenig darüber zu lesen bekommen, wie es um meine Selbstfindung und meinen Weg dorthin steht.

Das hat zum einen den Grund, dass sich hier grad ganz viel tut, besonders in beruflicher Hinsicht und zum anderen, liegt es daran, dass ich gerade immer öfter vor der Frage stehe, ob es tatsächlich so sein wird, dass ich mich selbst mehr lieben kann, nur allein wenn ich abnehme.

Schlussendlich komme ich immer wieder zu einer Antwort :

Nein. Es reicht nicht.

Zur Selbstliebe gehört vor allem Selbstbewusstsein

Je öfter ich mir diese Frage stellte, umso öfter fragte ich mich auch, warum ich mich und meinen Wert so sehr auf meinen Körper reduziere.

Ich könnte da jetzt ziemlich weit ausholen und sagen, dass es damit zusammenhängt, dass andere Menschen mich häufig nur auf mein äußeres reduziert haben. Ich denke aber auch, dass es vor allem damit zusammenhängt, dass es mir schwer fällt, mein Selbstbewusstsein aus Dingen zu ziehen, die ich z.b. gut kann.

Vor kurzem habe ich eine Postkarte in der Hand gehalten, auf dem folgender Text stand :

Perfekt aussehen muss man nur, wenn man sonst nichts kann.

Das klingt vielleicht erstmal ziemlich radikal. Nun, wer mich kennt, weiß eigentlich, dass ich solch radikale Statements ungern unterstütze.

Also formuliere ich es mal ein bisschen um :

„Perfekt“ aussehen muss niemand. Wer sich selbst auch aufgrund anderer Vorzüge lieben kann, der wird die Utopie der Perfektheit nahezu erreichen können.

Und dann hab ich mich gefragt

„Was kannst du eigentlich alles?“

Und dann fiel mir auf, dass ich eigentlich viele Dinge ziemlich gut kann. Diese Dinge zu formulieren, fällt mir trotzdem ziemlich schwer. Ich war einfach noch nie besonders gutmütig mit mir selbst…

Trotzdem hier ein paar Dinge, die mir einfielen :

Ich kann empathisch anderen und sogar fremden Menschen gegenüber sein.

Ich kann gut zuhören und anderen Menschen das Gefühl geben, dass sie wichtig sind.

Ich kann meine Kreativität in vielen Bereichen toll nutzen.

Ich kann „Mit-Denken“.

Und ich kann folgendes :

Mein Kind schützen und ihr das Beste geben was ich kann. Ich schaffe es, zu meinen und unseren Entscheidungen zu stehen und selbstbewusst aufzutreten, auch bei Dingen, die für andere nicht nachvollziehbar oder verständlich sind. Und so stehe ich mit ganzem Herzen dahinter wenn ich sage

„Ja, meine Tochter stillt noch immer.“

„Ja, meine Tochter schläft noch immer neben mir.“

„Ja, meine Tochter wird auch immer noch wenn sie es einfordert von mir getragen.“

Und

„Ja, ich verzichte gern auf Dinge, die ich vor meiner Mutterschaft gern getan habe.“

Und wisst ihr warum ich das kann? Weil ich jeden tag sehen kann, dass es der richtige Weg ist den wir mit unserer Tochter gemeinsam gehen. Weil ich jeden Tag spüren kann, wie sehr sie uns liebt. Weil ich jeden Tag ihre wunderbare Entwicklung beobachten kann. Und weil ich jeden Tag mit dem Gedanken ins Bett gehe, dass nur dieser Weg gerade für uns der Richtige ist.

Das ist der Grund warum mir das „Mama-sein“ Selbstbewusstsein schenkt. Weil es mir ein Gefühl gibt, was ich vorher so nicht kannte.

Ich bin stolz.

Stolz darauf, was mein Körper in den letzten 1 3/4 Jahren alles geleistet hat. Stolz zu sehen, dass sich mein Kind mit jedem Tag ein Stückchen weiter entwickelt.

Und das ist auch der Grund warum ich heute in den Spiegel schauen kann und sagen kann

“ Mach dir keinen Stress. Deine Zeit kommt wieder. Gerade bist du genauso wie du bist gut. Mach das Beste daraus. Sei gut zu dir. Setze dich nicht selbst zu sehr unter Druck. Sei nachsichtig mit dir selbst. Du musst nicht perfekt sein.“

Versucht es mal 🙂 Stellt euch vor den Spiegel und sagt euch genau das.

Tut gut, nicht  wahr? 🙂 ❤

Bis bald,

Eure Bärenmama ❤😘

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☉Der Sommer kommt ☉

Und mit ihm die Zeit der Sommerhüte und -Mützen 😍

Und weil man ja bekanntlich nie das an Kleidung zu Hause hat, was man gerade so benötigt, bin ich vor knapp zwei Wochen in SommerhutproduktIon gegangen 😄👒

Auf dem Beitragsbild seht ihr, wie ein Sommerhut…  nicht funktioniert 😅

Dafür zeig ich euch auf den nächsten Bildern ein paar verschiedene Exemplare 🙂

Bei dem pinken Hut mit der weißen Krempe habe ich mich an einem selbstgebastelten schnittmuster versucht. Mit dem bin ich nicht ganz so zufrieden weil er nicht so richtig gut sitzt, die bindebänder erst zu kurz waren und ich zum versäumen nicht das passende Garn auf der overlock hatte. ABER er erfüllt seinen Zweck.

Der dunkelblaue Hut ist ein wendehut nach dem Schnittmuster Mats und Mathilda von Engelinchen Design . Diesen Hut mag ich sehr, denn man kann ihn in 3 verschiedenen Varianten nähen und mit drei verschieden großen Krempen. Ich hab hier die „große Blume“ genäht, denn dabei wird Nacken und Gesicht perfekt geschützt. Dieser hier ist allerdings noch ein bisschen zu groß für den kleinen Dickkopf von Mukki 😉

Und dann ist noch ein Hut für die Tochter einer ganz lieben Freundin entstanden. Hier habe ich das Schnittmuster BeHütet von Mavibri genutzt. Auch hier mag ich, dass sowohl Nacken als auch Gesicht gut geschützt sind. Außerdem lassen sich bei diesem Modell ganz einfach Bindebänder anbringen was bei kleineren Mäusen und solchen die ihre Mützen partout nicht auf lassen wollen einfach total praktisch ist.

So und weil ich nicht wieder ewig quatschen will sondern zeigen mag, gibt’s jetzt eine kleine bilderflut 😉

Stoffe sind fast ausschließlich von Michas 🙂

Bis bald

Eure Bärenmama 💞

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Was ich so für mich nähe

Ein sonniges Hallo an euch, meine Lieben 🙂

Heute möchte ich euch gerne zeigen, was ich so für mich nähe. Denn ich hab euch ja nun schon das ein oder andere Teil gezeigt – aber eben noch nichts was ich für mich gemacht hab.

Das hat zum einen den Grund, dass ich (noch) nicht dazu in der Lage bin, wirklich gute aussagekräftige Bilder zu machen ( bin ich auch immer noch nicht aber da müsst ihr nun durch 😉 ) und zum anderen, nähe ich viiiiiel lieber für andere, sodass für mich einfach noch nicht so wahnsinnig viel entstanden ist.

Nun aber sollt ihr ein paar der Teile sehen die ich so für mich genäht habe bisher.

Ihr wisst ja nun, dass ich nicht gerade Modelmaße habe. Und so ist es für mich auch absolut keine Freude shoppen zu gehen.

Hosen shoppen? Um.Gottes.Willen! Nicht nur einmal habe ich schon mehr als frustriert in irgendwelchen Modekaufhäusern in der Umkleide gestanden, eine Hose nach der anderen anprobiert, nur um dann fest zu stellen das einfach nichts richtig sitzt oder gar passt.

Oberteile shoppen? Auch nicht so der Hit. Mit einem relativ großen Busen, ist man entgegen aller Vorstellungen, zumindest beim einkaufen, weiß Gott nicht grade gesegnet. Ich trage zur Zeit E-G Körbchen. Was sicherlich auch dem Stillen geschuldet ist, aber auch vor Schwangerschaft und Stillzeit trug ich immer schon mindestens ein E-Körbchen. Toll? Ihr wollt das auch? Ich geb gern was ab! Schonmal versucht so ein T-shirt oder Pulli zu finden, was dann an der Brust passt aber am restlichen Oberkörper nicht wie ein Sack sitzt? Von Bh’s fang ich gar nicht erst an….

Das einzige was ich immer schon gern geshoppt habe sind,…

Schuhe ❤ 

Schuhe passen immer.

Schuhe geben dir nie das Gefühl zu dick zu sein.

Schuhe kann man immer gebrauchen. 😉

Und Schuhe sind vielseitig.

Und so türmten sich hier zu meinen Spitzenzeiten um die 60 paar Schuhe. Von Sneaker über Pumps über Stiefeletten bis hin zu High Heels konnte man bei mir alles finden.

Mittlerweile hat sich mein Sammelsurium an Schuhen dezent minimiert. Nicht zuletzt weil der Großteil sündhaft hohe Absätze hatte, die ich in meinem Alltag einfach viel zu selten tragen konnte. So besitze ich nun noch ein paar Ausgewählte Pumps und High Heels, sowie 4 oder 5 paar Sneaker. Es dürften insgesamt so um die 20 Paare sein.

Und so kommen wir zu meinem ersten Kleidungsstück, das ich für mich genäht habe.

Nachdem ich ja nun absolut keine Hosenträgerin bin, habe ich mich bei meinem ersten Kleidungsstück für ein Kleid entschieden. Ich glaube das aller erste Kleid was ich mir genäht habe war eine Maisie von Sara und Julez .

Mir gefällt an dem Schnittmuster, dass es so schön wandelbar ist. Nachdem aber ein Top im Babydoll-Stil leider völlig missglückt war und ich auch im Anschluss ein Kleid nach dem Schnittmuster total verhunzt hatte, verließ mich lange Zeit der Mut, auch für mich Dinge zu nähen.

 

Dann schenkte mein Herzblatt mir Anfang des Jahres eine Overlock zum Geburtstag und ich dachte :

Jetzt aber!!

 Und so stieß ich auf die Schnittmuster von Pattydoo 🙂

Das Kleid Ella hatte es mir schon lange angetan. Auch hier liebe ich, dass es so wundervoll wandelbar ist und dass das Schnittmuster von vornherein auch große Größen beinhaltet.

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Hier seht ihr das erste Bild was von mir in meiner ersten Ella entstanden ist. Ich hatte mich hier für einen Romanitjersey von Buttinette entschieden, denn dieser ist im Vergleich zu normalem Baumwolljersey etwas fester und dicker und es zeichnet sich nicht jede Mini-Hautfalte darunter ab. Gewählt habe ich hier einen Beerefarbenen und einen Petrolfarbenen Stoff, weil ich den Kontrast so mag. Was mir besonders gut an diesem Schnitt gefällt ist der Ausschnitt :

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Dies ist ein sogenannter Herz-Ausschnitt. Ich mag diese Ausschnittform deswegen besonders, weil man damit nicht zu „zugeknöpft“ aussieht aber auch keinen Ausschnitt bis zum Bauchnabel brauch um seine Vorzüge zu betonen. Denn seien wir mal ehrlich, diese Körperstelle gehört zu den wenigen an mir, die ich erstens ganz gern mag und die sich zweitens ganz gut blicken lassen kann 😉

In diesem Fall ist mir der Ausschnitt insgesamt besonders an der Schulter- und Nackenpartie etwas zu weit geworden und ich würde auch nicht noch einmal mit einem verstärkten Beleg arbeiten. Trotzdem trage ich diese Ella mit Stolz und tatsächlich am liebsten, weil sie nicht nur gut aussieht, sondern auch einfach bequem ist.

Hier nochmal zwei Bilder auf denen man sie im Ganzen sehen kann ( wie gesagt, professionelle Bilder sind anders aber man sieht was man sehen soll 😉 ) :

Von hinten seh ich irgendwie immer etwas unförmig aus… Nun denn!

So habe ich jedenfalls meine Liebe zu Kleidern entdeckt und neben der Ella habe ich noch einen weiteren Schnitt gefunden, den ich mindestens genauso liebe.

Die Gloria von Milchmonster ist auch ein wundervoll wandelbarer Schnitt, der wie für mich gemacht zu sein scheint.

Hier mein erstes Modell :

Die leicht ausgestellte A-Linie und das Oberteil in Wickeloptik machen es nicht nur sehr schmeichelhaft sondern auch Stilltauglich.  Ich finde sogar, dass es noch einen ticken besser sitzt als meine erste Ella. Hier habe ich einen Sommersweat genutzt und am auschnitt und den Säumen ein elastisches Spitzenband verarbeitet

Und jetzt kurz vor der Hochzeit meiner Freundin, sind jeweils noch ein Exemplar entstanden.

Einmal eine türkise Ella aus Spitze und Stretchsatin ohne Ärmel und ohne integriertes Taillenband ( was ich im Nachhinein etwas bereut habe) :

Weil ich diese Ella ohne Ärmel genäht hatte, trug ich einen einfachen schwarzen Bolero,einen schwarzen Taillengürtel und schwarze Pumps dazu.

Und nochmal eine Gloria aus Interlockjersey mit gerafftem Ausschnitt :

Diese war für die Hochzeit meiner Freundin erst angedacht gewesen, aber irgendwie habe ich mich damit nicht festlich genug gekleidet gefühlt. Jetzt ist es einfach eine schöne Sommergloria 🙂

 

Ihr seht ich habe einen Faible für Kleider entwickelt 🙂

 

Als nächstes werde ich mich mal an die Butterblume von Goldkrönchen   wagen 🙂

Das Ergebnis seht ihr dann sicher auch hier 🙂

 

Bis dahin habt noch ein schönes Wochenende ! ❤

Eure Bärenmama Sarah

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Einer dieser Tage…

Kennt ihr sie auch? Diese Tage?

Tage, an denen man nicht so richtig weiß, was eigentlich genau los ist. Tage, an denen man irgendwie… bedrückt ist. Sich verkriechen und sich einfach die Decke über den Kopf ziehen möchte.

Heute ist so ein Tag. Den ganzen Tag schon dieses flaue Gefühl in der Magengegend. Der Kloß im Hals, der sich einfach nicht auflösen möchte.

Die letzten Nächte waren unruhig. Die Tage umso aufregender.

Gestern hat eine meiner besten Freundinnen ihre Hochzeit gefeiert. Rein räumlich gesehen relativ weit entfernt von uns. Will heißen, wir waren seit morgens früh mit Bus und Bahn unterwegs. Schicke Ausgehgarderobe, Wechselsachen, Geschenk fürs Brautpaar und nöliges „grade – noch – baby- jetzt – schon – Kleinkind“  im Gepäck, welches die Nacht zum Tag gemacht hatte. Alles aber nicht weiter wild, es war mir wichtig Teil dieses wundervollen Ereignisses zu sein. Dafür haben wir den Aufwand gern auf uns genommen. Wir konnten zeitig in dem Hotel einchecken, welches wir in weiser Voraussicht für eine Nacht gebucht hatten. Mukki konnte noch etwas Mittagsschlaf machen bevor wir uns gegen Mittag auf den Weg zur Feier begaben.

Schon für den Weg vom Hotel zur Feier haben wir uns mit einer andern sehr guten Freundin getroffen, die mit einer der Trauzeuginnen der Braut unsere kleine Mädelsclique komplettiert.

Ach, wie ich „meine Mädels“ liebe ❤

Und schon auf dem Weg hatte ich das Gefühl, nicht wirklich zu wissen was ich eigentlich sagen soll. Schon so lang hatten wir uns nicht gesehen und doch wusste ich nicht so recht was ich überhaupt erzählen kann. Total unbeholfen stammelte ich vor mich hin, nervös, irgendetwas zu sagen was vielleicht blöd ist…

Wir kamen dann nach ein paar Gehminuten an. Gingen in die Räumlichkeiten der Feier und dann überkam mich, neben der komischen Nervosität die mich auf einmal so fest im Griff hatte, noch ein Gefühl.

Erinnerungen.

Erinnerungen an unseren großen Tag vor etwas über einem Jahr. Als Mukki schon – obwohl sie noch gar nicht das Licht der Welt erblickt hatte – so sehr mein Leben bestimmte. Nicht, dass jetzt der Anschein erweckt wird, ich würde etwas bereuen.

Nein.

Das tue ich auf gar keinen Fall. Weder den Zeitpunkt der Schwangerschaft, noch dass ich hochschwanger der Liebe meines Lebens das Ja-Wort gab. Beides waren Entscheidungen die ich aus vollem Herzen traf und die genauso auch unabhängig von einander von mir so getroffen worden wären.

Nun standen wir dort, in diesem wunderschön geschmückten Saal, im sonnigen Biergarten, machten Bilder unterhielten uns und ich war weiter nervös, kribbelig. Als stünde ich unter Strom. Herzrasen. Immer wieder stiegen mir beim Gedanken an unsere eigene Hochzeit die Tränen in die Augen. Ich lächelte sie fort.

Denn dies war nicht mein Tag. Es war der große Tag einer meiner liebsten Freundinnen und ich freute mich wie Bolle auf die Feier und darauf, sie in ihrem wunderhübschen Brautkleid bewundern zu dürfen 👰

Dann war es soweit. Alle Gäste standen Spalier, wir natürlich auch. Schon zu diesem Zeitpunkt – die Feier hatte also noch gar nicht richtig begonnen – hielt es meine Mukkelmaus schon nur in unserem  Herzenstuch als Ringsling ganz nah bei mir aus.

Die beiden betraten den Raum und es verschlug mir fast den Atem. Tränen standen mir in den Augen. So ein wunderschönes Brautpaar ❤

Es wurde gegessen, gelacht und gefeiert. Es war laut, es waren viele Menschen, es war typisch russisch 🙂

Schon früh nach dem Essen habe ich Mukki im Tuch auf dem Rücken getragen. Sie war müde hat aber trotzdem noch toll mitgemacht.

Als ich die Gelegenheit hatte mich mit meinen Freundinnen ein wenig draußen zu unterhalten, wo es nicht ganz so laut war, trug ich meine Mukkelmaus noch immer im Tuch auf dem Rücken.

Nicht nur, dass ich das Gefühl hatte, rein optisch schon nicht so richtig in dieses Bild zu passen, ich wurde auch schlagartig wieder hochgradig nervös, stammelte zum Teil völlig wirres Zeug (als ob ich auf einmal verlernt hätte, mich wie ein normaler Mensch mit anderen zu unterhalten ) bis ich schließlich einfach irgendwann dabei stand und dem Gespräch zwischen meinen Freundinnen lauschte, an dem ich mich irgendwie so gar nicht recht zu beteiligen wusste. Es ging um Arbeit, Freizeit und Zeit mit der sie nichts anzufangen wussten. Ich stand dort und dachte “ wie gern würde ich das mal wieder sagen können .“

Und da war er. Der Stein im Magen und der Kloß im Hals.

Ich weiß, dass meine Mädels mich auch mit Kind noch genauso lieb haben wie zu Zeiten ohne Kind. Und ich weiß auch, dass sie jederzeit genau das Verständnis aufbringen, was es braucht um diese Freundschaft aufrecht zu erhalten, die es schon gab, bevor ich Mutter wurde. Umso größer ist mein schlechtes Gewissen darüber, dass ich im letzten Jahr so unglaublich wenig Zeit für diese wunderbaren Frauen hatte.

Und doch hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr wirklich dazu zu gehören.

Bevor ich Mutter wurde, unterhielten wir uns alle gemeinsam über die Arbeit, tauschten uns aus, ärgerten uns über die Dinge, die uns im Arbeitsalltag beschäftigten. Jetzt stehe ich daneben und kann mich nicht mehr einbringen.

Bevor ich Mutter wurde, war ich diejenige, die alle auf die Tanzflächen zog und ausgelassen und zu nahezu allem wie verrückt tanzte. Jetzt stand ich draußen, mit meinem Kind auf dem Rücken und schwofte ein wenig beruhigend durch die Gegend, die ganze Zeit darauf bedacht, dass meine Mukkelmaus nicht die volle Ladung der gewaltigen Geräuschkulisse ab bekam.

Und dann wurde Mukki zunehmend nöliger. Es war ihr zu viel, zu warm,zu laut. Und so entschieden wir uns schon am frühen Abend dazu, die Feier zu verlassen. Und so war ich, waren wir, auch wieder “ Die Eltern mit dem Kleinkind, die so früh gegangen sind“. Wieder, weil es solche Situationen im letzten Jahr häufiger gab.

Wieder brachten meine Freundinnen, meine lieben Mädels, unfassbar viel Verständnis auf und mich plagte das schlechte Gewissen.

Letztendlich war es gut für unsere Mukkelmaus, dass wir so früh gegangen sind, denn sie brauchte noch gute 2 1/2 Stunden bis sie einigermaßen zur Ruhe kam und einschlief.

Ich hingegen war traurig.

Denn, auch wenn ich mein Kind über alles liebe und alles dafür tue, dass es ihr an nichts mangelt und ihre Bedürfnisse immer an erster Stelle stehen und so sehr ich auch das Muttersein liebe und genieße, habe ich doch gestern wieder einmal schmerzlich feststellen müssen, wie sehr ich meine (noch kinderlosen) Freundinnen vermisse. Diese wunderbar unbeschwerten Gespräche. Die Leichtigkeit des „einfach Seins“. Ich habe wieder einmal festgestellt, dass unsere Maus unser Leben von Grund auf verändert hat.

Das heißt nicht, dass ich das schlecht finde. Absolut nicht!

Aber es heißt, dass man für eine Weile Abschied nimmt, von etwas, dass einen Menschen genauso vollkommen machen kann, wie ein Kind.

Spontanität, Leichtigkeit, Feiern bis in die frühen Morgenstunden, Freundschaft, die ein anderes Fundament bildet, als eine Freundschaft die mit anderen Eltern entsteht.

Gestern habe ich all meine Tränen, all meine Gefühle unterdrückt um stark zu sein. Für mich und meine Familie und meine Freunde.

Heute lasse ich sie zu.

Diese Tränen der Freude darüber, immer noch Teil solcher wundervollen Ereignisse sein zu dürfen, obwohl ich oft Kindbedingt absagen muss.

Diese Tränen der Rührung, wenn ich an meine eigene Hochzeit denke, die so wunderschön und ehrlich und vollkommen war.

Diese Tränen der Traurigkeit darüber, dass sich so unfassbar viel verändert hat und dass ich so vielem was ich so geliebt habe, für eine ganze Weile meinem Kind zu Liebe auf wiedersehen gesagt habe.

Und diese Tränen des Stolzes, des Kämpfens dafür, dass ich so eine wundervolle kleine Tochter und meine große Liebe an meiner Seite habe und es uns gut geht.

Und auf einmal ist er weg, der Kloß im Hals, der Stein im Magen.

Denn weinen ist der Weg der Seele, sich zu befreien und zu reinigen.

Eure Bärenmama

 

 

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Die Sache mit der Disziplin….

Ziemlich ruhig hier im Moment woll?

 

Ja wisst ihr… Das hat mehrere Gründe.

Zum einen bin ich seit letzter Woche arg im Stress. Denn nicht nur, dass morgen die Hochzeitsfeier einer meiner besten Freundinnen statt findet auf die ich mich schon lange sehr freue, nein auch sonst ist hier grad einfach sehr viel los. Für die Feier war ich die letzten zwei Wochen damit beschäftigt mir ein Kleid zu nähen, ein Geschenk zu organisieren, die Fahrt dorthin zu planen ( vielen dank an meinen wundervollen Ehemann, der sich super um die Hin- und Rückfahrt gekümmert hat :-* ) und und und.

Zum anderen besuche ich seit letzter Woche neben der Stillgruppe am Donnerstag vormittag noch am Dienstag vormittag einen Kindergebärden-Starterkurs mit Mukki, was hier einiges durcheinander bringt.

Und neben all dem Trubel, führe ich gerade hochinteressante und vielversprechende Gespräche die mein weiteres Berufsleben betreffen. 🙂

Was das genau heißt, erzähl ich euch sicher demnächst 🙂

Aber abgesehen von dem ganzen Trubel und Durcheinander hier im Moment, bereite ich mich gerade mental auch auf meinen Wiedereinstieg in meinen erlernten Beruf vor. Denn…

Offiziell bin ich seit Mukkis Geburtstag nicht mehr in bezahlter Elternzeit. Das bedeutet für mich schlicht und ergreifend, dass ich wieder arbeiten gehen muss.

Wir können uns Gott sei dank den Luxus raus nehmen, dass ich vorerst nur als Aushilfskraft auf 450€ an jedem zweiten Wochenende arbeiten gehen muss. Aber nur so kommt eben auch bei uns Geld in die Kasse.

Und….Zu meiner Schande muss ich gestehen….

Ich habe einfach keine gute Disziplin. Jetzt fragt ihr euch sicher in welchem Zusammenhang, aber einige können es sich bestimmt auch schon denken.

Ich habe keine oder nur sehr wenig Disziplin, wenn es um meine Ernährung geht.

Das hat bei mir ganz unterschiedliche Ursachen. Zur Zeit ist es tatsächlich die Tatsache, dass mein Mann in Elternzeit ist und wir somit jeden Morgen gemeinsam frühstücken und auch sonst jede andere Mahlzeit am Tag gemeinsam einnehmen können. Warum ich deswegen weniger Disziplin habe?

Nun, es ist so, mir fällt bei meiner Ernährungsumstellung insbesondere die Umstellung meines Frühstücks extrem schwer. Ich hatte ja schonmal erzählt, dass ich es liebe zu frühstücken. Und so kommt es, dass sowohl mein Bauchgefühl als auch meine Gewohnheit mir das Gefühl geben, wenn ich mit meiner schale over night oats oder Müsli mit an einem sonst wie gewöhnlich gedeckten Tisch sitze, irgendwie außen vor zu sein… nicht wirklich am gemeinsamen Frühstück teil zu haben.

Verrückt oder?

Und deswegen fällt es mir noch schwerer mich an meinen Plan zu halten. Morgens mehr Obst statt Brot oder Brötchen zu essen. Mittags eine warme Mahlzeit zu mir zu nehmen und mich abends auf meinen Salat zu freuen.

Sonst hab ich in dem Zusammenhang oft wenig Disziplin, wenn es mir mental nicht gut geht oder ich viel Stress habe. Dann esse ich leider oft wahllos irgend etwas… Ich bin ein Stress – Esser. Dazu gern ein andern mal mehr.

Ja und deswegen kann ich euch einfach nichts neues berichten…Außer dass ich gerade zumindest schonmal nicht zunehme *yeahi* 🎉

Aber, und das möchte ich euch nicht vor enthalten, trotzdem versuche ich wenigstens unsere warmen Mahlzeiten  so gesund wie möglich zu gestalten. So gab es zum Beispiel vorgestern bei uns eine Couscous – Gemüsepfanne, die unbeschreiblich lecker war und bei allen hier gut an kam und gestern gab es Linsenbolognese mit Vollkornnudeln mal wieder nach einem tollen Rezept von Babyspeck und Brokkoli . Für die Couscous Pfanne habe ich einfach etwas couscous laut packungsanleitung zubereitet, Möhren, Zwiebeln, Paprika, Pilze,Mais, Tomaten und Radieschen angebraten und zum Schluss alles zusammen in der Pfanne noch etwas köcheln lassen. Gewürze und Kräuter nach belieben hinzufügen – fertig 🙂

Wie ist das bei euch so mit der Disziplin? Schafft ihr es immer diszipliniert zu sein? Wenn ja, wie macht ihr das? Und wenn nein, was ist bei euch die Ursache dafür?

Schreibt es mir gern in die Kommentare. 🙂

 

Schlaft schön meine Lieben 🌙 Ich läutet nun auch die Nachtruhe ein 🙂

Eure Bärenmama

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Du bist Grenzenlos

Heute möchte ich euch einmal zeigen, was wir unserer Maus zum Geburtstag geschenkt haben.

Wenn ihr Kinder habt wisst ihr vielleicht wie schwierig es ist, seinem Kind, besonders zum ersten Geburtstag etwas zu schenken, was zum einen „Altersgerecht“ ist und zum anderen nicht doppelt und dreifach geschenkt wird.

Mir persönlich ist es außerdem immer wichtig, dass auch Spielsachen irgend einen „pädagogischen Wert“ haben. Nein, das heißt nicht, dass unser Kind nur Öko Spielsachen hat, die nur zum Lernen anregen. Aber wenn ich die Wahl habe, zwischen einem Plastikspielzeug mit viel Gedudel und Geblinke und einem schönen Holzspielzeug, dann entscheide ich mich doch immer eher für ein pädagogisch wertvolles Holzspielzeug.

Und so kam auch uns natürlich irgendwann der Gedanke :

Was schenken wir unserem Schatz zum Geburtstag?

Wir haben hin und her überlegt….

Besonders sollte es sein, langlebig, etwas wo sie auch in einem Jahr noch was von hat und etwas wo sie im besten Fall auch noch etwas, wo sie sich dran ausprobieren und dran wachsen kann.

So kam ich dann auf die Idee einen Learning Tower zu gestalten.

Was ist denn ein Learning Tower? 

Das Konzept, bzw. die Idee des Learning Towers stammt ursprünglich aus der Montessori Pädagogik ( Informationen rund um die Montessori Pädagogik findest du hier ) und soll in erster Linie dazu dienen, dass das Kind Selbstständigkeit erlernt.

Jetzt gibt es ganz viele Möglichkeiten einen Learning Tower zu gestalten. Es gibt zum Beispiel schon fertige Bausätze die man online zum Beispiel hier bestellen kann.

Es gibt aber auch die Möglichkeit einen Learning Tower mit ganz einfachen Mitteln selbst zu gestalten.

Wir haben uns für das letzte Modell entschieden und haben einen aus zwei einfachen Ikea- Möbelstücken zusammengebastelt.

Im Internet findet man verschiedene Anleitungen für einen solchen Ikea- Learning Tower. Wir haben uns für die Variante aus Stuhl und Tritthocker entschieden, da er in der Stabilität doch etwas belastbarer scheint als die Variante aus Hocker und Tritthocker.

Bei dieser Variante wird im Prinzip der Stuhl mit der Sitzfläche auf die oberste Trittfläche des Tritthockers geschraubt. Also quasi, auf dem Kopf.

Und weil ich nicht ich wäre, wenn er einfach Buchefarben geblieben wäre zeig ich euch nun, wie ich den Tower ganz persönlich gestaltet habe.

Zuerst habe ich beide Möbelstücke weiß grundiert. Ich habe dafür einfache weiße Wandfarbe genommen, weil ich ( Asche auf mein Haupt! ) vergessen habe weißen Lack oder gute Holzgrundierung zu kaufen. Kann man natürlich  auch alles machen, uns reichte aber die weiße Wandfarbe. Auf den Bildern seht ihr auch, wie der Stuhl nachher mit dem Tritt verschraubt wird.

Da mir aber einfach weiß auch noch nicht reichte – meine kreative Ader pulsierte quasi unaufhaltsam – kam noch mehr Farbe ins Spiel :

Lange habe ich überlegt, wie ich den Tower farblich gestalten möchte. Und dann kam mir ein Satz in den Sinn, den ich einmal an einem Teebeutel hatte, als ich mit einer ganz lieben Freundin Tee trank.

DU bist grenzenlos!

Der Learning Tower soll ja dazu da sein, dass Kinder Selbstständigkeit erlernen und an alltäglichen Dingen, wie z.B. Küchenarbeit, teilhaben können. Im Prinzip eröffnet diese Gelegenheit den Kindern ja Welten, in die sie ohne dieses Hilfsmittel nicht oder nur bedingt kämen. Also dachte ich , ist dieser Satz ja eigentlich perfekt. Und was ist noch grenzenlos? Richtig, das Universum. Galaxien. Und so kam ich auf die Idee den Learning Tower wie eine Galaxie zu gestalten.

Ich habe mich hier für Acrylfarbe entschieden. Erstens, weil diese eh vorhanden war und zweitens sind Acrylfarben unheimlich vielfältig. Als die Galaxie dann vollendet war, habe ich mit weißer Farbe noch den Satz “ Du bist grenzenlos“ aufgeschrieben und habe auf dem Tower weiße Sprenkel verteilt, die Sterne symbolisieren sollen. Zum Schluss habe ich meinen Mann noch dazu bewegt, den Tower einmal komplett mit Klarlack zu besprühen um die Farben zu fixieren und dafür zu sorgen, dass man den Tower auch mal feucht abwischen kann.

Fertig sieht das gute Stück nun so aus :

 

Nachdem der Tower ausgepackt wurde, wurde er auch gleich ausgiebig getestet :

Mit ein bisschen Spielzeug verziert und immer an die richtige Stelle geschoben, hat man jetzt als Erwachsener die Möglichkeit zu kochen, abzuwaschen oder etwas anderes zu machen und das Kind kann entweder schon mit anfassen oder einfach genau zuschauen, was man denn da jetzt genau macht. 🙂

Wir finden es eine tolle Sache und sehen auch jeden Tag, wie viel Freude unsere Maus daran hat. 🙂

 

Was haben eure Kinder zu Ihrem ersten Geburtstag von euch bekommen?

Erzählt mal und lasst mir gern euer Feedback da 🙂

Habt noch einen schönen Sonntag und tanzt freudig in den Mai 🙂

Eure Bärenmama

 

 

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Ein Herzstück für meine Mukkelmaus

Meine Lieben ❤

Endlich! Heute hab ich endlich die Zeit euch mal wieder etwas schönes zu lesen zu geben .

Und zu bestaunen ❤

Denn hier war die letzte Woche ein bisschen Ausnahmezustand, denn….

❤ Unsere Mukkelmaus hatte Geburtstag ❤

Dazu habe ich mich natürlich nicht lumpen lassen und meinem Schatz ein hübsches Geburtstagsoutfit gezaubert 🙂

Diesmal ganz „Mädchen“ mit schnick schnack und glitzer 🙂

Wer mich kennt, der weiß, dass ich eigentlich sehr viel wert drauf lege, dass unsere Maus nicht nur rosa und „typische Mädchensachen“ trägt und bespielt. Denn ich finde :

Farben sind für ALLE da ❤

genauso wie Spielzeug, Berufe und so weiter.

Diesmal kam ich aber nicht drum herum etwas ganz  Mädchen typisches zu nähen.

Nämlich ein Kleidchen und eine Leggins.

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Hier seht Ihr einen abgewandelten Strampler und eine ganz einfache Leggins. Als Vorlage für das Kleid habe ich das Freebook Mikey von Le-Kimi genutzt. Hier habe ich im Prinzip aus den Hosenbeinen einen Rockteil gebastelt. Und dann habe ich die Schnitteile von Vorder- und Hinterteil einfach  auf Taillenhöhe geteilt, damit ich eine hübsche Passe erhalte.

Habt Ihr Interesse an einem Tutorial dazu? Dann lasst es mich doch in den Kommentaren wissen 🙂

Was ich so schön an dem Kleidchen finde, seht Ihr auf den beiden Bildern oben. Ich habe hier mit Kam-Snaps gearbeitet. Man kann das Kleid jetzt, wie bei einem Strampler, an den Schulterteilen Knöpfen. Das hat zum einen den Vorteil, dass es so eine Weile mit wächst und zum anderen den Vorteil, dass man das Kleidchen sowohl von oben über den Kopf, als auch von unten über den Po anziehen kann. So wie es das Kind eben grade zulässt.

Den Rocksaum habe ich ganz einfach ca. 1,5 cm abgesteppt in dem ich die Stoffkante zweimal umgeschlagen, festgesteckt und gebügelt habe. Dann mit einem einfachen Geradstich mit ca. 3,5 mm Stichlänge absteppen und fertig ist ein schöner Saum, der sich nicht nach außen klappt.

Um das Kleid insgesamt etwas auf zu werten habe ich mir von einer lieben Bekannten ein Bügelbild plotten lassen. Es zeigt eine 1 die aus dem Satz „Ich bin eins“, der Zahl „1“ und dem Namen meiner Maus besteht. Und es glitzert in Regenbogenfarben ❤

Auf Ihrer Facebookseite könnt Ihr immer wieder tolle mit Liebe genähte Teile und hübsche Plotts bewundern 🙂 ( hier kommt Ihr zur Seite von Verenäh )

Um das Gesamtoutfit zu vollenden, habe ich noch eine Leggins genäht. Verwendet habe ich hier das Schnittmuster der Kinder Leggins von Anni Nanni ( hier gehts zum Schnittmuster und Ebook )

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Ich habe hier allerdings die Leggings am oberen Bund etwas verkürzt und ein Bündchen angebracht, weil ich die Variante mit Gummizug nicht so gern hab.

So hat Mukki Ihren ersten Geburtstag in einem tollen Outfit verbracht, in das ich selbst ganz verliebt bin ❤

 

Weil das Mädchen einer guten Freundin nur ein paar Tage vor Mukki Geburtstag hatte und ich einfach unheimlich gern schenke, hat auch dieses Mäuschen ein Kleid genäht und geschenkt bekommen. Ähnlich dem von Mukki, nur farblich etwas veränert und mit einem anderen kleinen Detail.  Das Ergebnis seht ihr hier :

Auch hier habe ich wieder mit Kam-Snaps gearbeitet. Der dunkle Stoff ist ein petrolfarbener Baumwolljersey, der etwas fester ist, als der hellblaue Jersey von dem Geburtstagskleid meiner Maus.

Zum Schluss noch eine Info zu den ausgewählten Stoffen. Ich habe mich hier für einen Bio-Baumwolljersey von Stoffwelten.de entschieden ( Der Einhornstoff ist zur Zeit leider vergriffen, bekommt ihr aber ggf. hier  wenn er wieder verfügbar ist, ansonsten gibt es dort geerell immer ganz tolle Stoffe 😉 ) .

Was sagt ihr? Lasst mir gern euer Feedback da und lasst mich wissen ob ihr Lust auf ein Tutorial habt 🙂

 

Eure Bärenmama

 

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Vom urteilen und pauschalisieren

Ihr Lieben 💕

Leider kommt auch heute noch kein neuer Artikel, der sich mit Ernährung oder meiner Selbstliebe befasst ( wobei…Vielleicht doch ein bisschen – lest selbst )

Das hat den einfachen Grund, dass ich mich seit Montag von Schonkost ernähre, weil mich eine fiese Magen-Darm-Grippe erwischt hat. ☹ Das einzig gute daran : Heute morgen hat die Waage 3 Kilo weniger als noch am Sonntag angezeigt. Meine Freude darüber hält sich in Grenzen 😉

 

Damit ihr aber trotzdem ein bisschen was zu lesen bekommt, möchte ich heute über etwas schreiben, über das ich mich besonders in den letzten Tagen immer wieder geärgert habe.

Gestern zum Beispiel. Ich scrollte so durch Facebook und las einen Artikel mit der Überschrift “ Die 5 unnötigsten Dinge, die wir für unser Kind angeschafft haben“.

Unter anderem wurde dort der Kinderwagen erwähnt. Auch bei uns gab oder gibt es Dinge die wir für mukki angeschafft haben, von denen wir glaubten sie seien super wichtig, die nun ungenutzt oder Zweck entfremdet herum stehen. Bei uns ist es zum Beispiel das „normale“ Gitterbett für mukki, denn wir haben ziemlich früh für uns entdeckt, dass ein Familienbett für uns alle die entspannteste und angenehmste Lösung ist.

Als ich dann so durch die Kommentare las ( die sind ja eigentlich immer am spannendsten 😉 ) schrieb dort tatsächlich eine Mutter in etwa folgendes :

Kinderwagen 😂😂 Der ist ja auch nur bei denen unnötig die kein Bock auf spazieren gehen haben! Ich weiß nicht, wie es bei uns ohne ginge

Ehm? Entschuldigung?

Da ich mein Herz nunmal auf der Zunge trage und meinen Schnabel oft einfach nicht halten kann, musste ich mich dazu einfach äußern. Ich schrieb also folgendes als Antwort :

Wieso schließt keinen Kinderwagen zu haben aus, dass man nicht gern mit seinem Kind spazieren geht? Menschenbabys sind rein evolutionsbiologisch gesehen Traglinge und viele Kinder mögen keinen Kinderwagen. Ich kenne viele Eltern die fast ausschließlich Tragen und zum Teil öfter und regelmäßiger mit ihren Kindern draußen sind, als andere Eltern die ihr Kind im Kinderwagen schieben.

Daraufhin antwortete besagte Mutter folgendermaßen :

Ja aber oft ist das ja so. Und überhaupt wie schlafen die Eltern denn, gar nicht? 😂😂 weil sich das Kind nicht ins Bett legen lässt😂😂

Daraufhin ist mir dann leider ein wenig die Hutschnur gerissen :

Ich weiß gar nicht, woher du dir das Recht nimmst dich darüber lustig zu machen. Unsere Tochter hat jetzt kurz vor ihrem 1. Geburtstag erst „die Liebe zum Kinderwagen“ entdeckt und wurde bis dahin nahezu ausschließlich von uns im Tuch getragen. Trotzdem gehen wir jeden Tag raus und obwohl sie die ersten 16 Wochen auf uns gelebt hat, haben wir immer irgendwie Schlaf gefunden. Ich weiß nicht woher du dir das Recht nimmst über Eltern zu urteilen, die die Dinge vielleicht anders handhaben wie Du. Vielleicht solltest du dich mal mit artgerechten Lebensweisen befassen, bevor du über andere urteilst.

Kurze Zeit später wurde, nachdem meine Antworten einiges an Zuspruch bekamen, der gesamte Kommentar gelöscht.

Jetzt kann man da mehrere Schlüsse draus ziehen.

  1. Sie konnte wohl mit der Meinung anderer nicht umgehen
  2. Sie hat eingesehen, dass ihre Aussage nicht nur total daneben war, sondern durchaus auch verletztend wenn nicht sogar beleidigend für andere. Oder
  3. Es war ihr einfach zu doof.

Heute hatte ich eine ähnliche Situation – wieder auf Facebook.

Ich sah ein Video in dem eine hochschwangere Frau voller Leidenschaft und Leben tanzte und das so, wie ich es nicht mal unschwanger und mit 40 Kilo weniger auf den Hüften könnte.

Dort kommentierte dann eine Frau folgendes :

Sehr gut! Schwanger sein ist keine Krankheit!! 😉

Ja. Prinzipiell gebe ich der Frau sogar Recht. Und dennoch ist dieser Pauschalsatz so ein verletzendes Instrument. Ein Schlag ins Gesicht jeder Frau, die sich während der Schwangerschaft aufgrund von Komplikationen wochenlang ans Bett fesseln lassen muss. Ein Hieb in die Magenkuhle ein jeder Frau, die sich wochenlang mit einer alles umfassenden Übelkeit herumschleppt oder sogar an Hyperemesis ( Was ist das ? ) leidet.

Versteht ihr worauf ich hinaus will?

Mir kommt die Galle hoch, jedes mal wenn ich höre oder lese wie jemand über jemand anderes urteilt. Oder eben auch so unbedacht solche Pauschalaussagen trifft.

Was in aller Welt, denken die Menschen eigentlich wer sie sind, dass sie das recht haben über andere zu urteilen? Niemand ist zuvor in den selben Schuhen wie ich gelaufen. Niemand hat vor mir die Dinge so erlebt, wie ich sie erlebt habe. Erst wenn das geschehen ist, dann erlaube ich es anderen Menschen über mich zu urteilen.

Das ist der Grund warum ich nicht urteile über Mütter, Eltern, die einen anderen Weg gehen wie ich oder wir.

Du stillst dein Baby nicht? Okay. Du wirst Gründe dafür haben.

Du trägst dein Kind nicht in Tuch oder TrageHilfe? Okay. Vielleicht kannst du es aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht.

Du findest ein Familienbett blöd? Okay. Musst du ja auch nicht gut finden. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

Und genauso handhabe ich es nicht nur bei anderen Eltern, sondern bei ALLEN Menschen.

Erst kürzlich habe ich mich im Bus sehr anregt mit einer Frau unterhalten die für die Gesellschaft  “ offensichtlich ein Alki oder Drogi“ war. Und wenn schon?! Jeder Mensch hat eine Geschichte. SEINE Geschichte.

Und wenn mir ein Mensch freundlich die Hand reicht und sich mir öffnet, weil er offensichtlich Redebedarf hat, dann höre ich zu. Weil auch ich gehört werden möchte, wenn ich es brauche. Auch ich wünsche mir, dass man mich nicht zurück weist, nur weil ich einem gesellschaftlichem ideal nicht entspreche.

Und auch aus dem Grund vermeide ich Pauschalaussagen. Denn auch hier gibt es vielleicht Menschen, die ein lapidar daher gesagter Satz  à la

“ Schwanger sein ist keine Krankheit“  verletzen oder vor den Kopf stoßen könnten.

In unserem Land wird so oft nach Toleranz, Respekt und Empathie gerufen…

Wie wäre es, wenn einfach jeder mal bei sich selbst anfängt? ❤

Und wisst ihr was das mit Selbstliebe zu tun hat? Ich liebe an mir, dass ich so empathisch sein kann. Menschen völlig urteilsfrei sehen kann. Vielleicht liegt es an meinem Beruf ( ich habe schon so oft völlig verwahrloste Menschen stundenlang gewaschen, mir Zeit genommen,zugehört und hinterher festgestellt, dass sie in ihrem Leben nicht immer das Glück hatten, welches sie verdient hätten ) . Vielleicht ist es aber auch eine Gabe. Oder vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich selbst viel zu oft empathielos und verletztend behandelt wurde.

Letztlich ist es ganz egal.

Denn, dass ich mich dafür lieben kann, das ist es worauf es an kommt.

Bis ganz bald

Eure Bärenmama Sarah

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Ein Herzstück für meinen Lieblingsmenschen <3

Ihr Lieben! ❤

Ostern haben wir ganz gemütlich im Kreise unserer kleinen Familie verbracht, haben einen Kurztrip in den schönen Harz gewagt und einfach die Zeit gemeinsam genossen.

Aber nicht nur das haben wir Ostern gemacht! Ich war auch mal wieder fleißig und habe ein tolles neues Herzstück hergestellt 🙂

Ich benähe ja mit Vorliebe alle meine Liebsten. Diesmal hat sich mein Göttergatte mal selbst einen hübschen Stoff ausgesucht, den ich vernähen sollte. Ausgesucht hat er sich diesmal einen total fetzigen grünen Sweatstoff aus dem noch einmal ein Hoodie entstehen sollte.

Noch einmal deswegen, weil ich um Weihnachten herum schonmal einen für ihn genäht habe, der nach Fertigstellung zum neuen Lieblingskleidungsstück wurde.

Jetzt seid ihr sicher ganz gespannt und wollt unbedingt das Ergebnis sehen ? 😉

Aber da muss ich euch noch einmal kurz auf die Folter spannen.

Denn ich mag kurz etwas zu dem von mir verwendeten Schnittmuster und dem Stoff sagen.

Gewählt habe ich dieses mal wieder den Freestyle-Hoodie „Luke“ von Pattydoo ( das Schnittmuster findet Ihr hier ).

Nicht nur, dass die Schnittmuster von Pattydoo (Ina) unschlagbar günstig sind, nein, ich habe auch aufgrund anderer Dinge eine große Vorliebe für Inas Schnittmuster 🙂

Fast jedes Schnittmuster hat eine recht große Spannweite an Konfektionsgrößen, was man leider nicht so wahnsinnig oft findet ohne sehr viel Geld ausgeben zu müssen. Des weiteren macht Ina zu so ziemlich jedem Schnittmuster ein Tutorial auf Youtube, was das Nähen der Teile toll vereinfacht. Ich hab schon so manchen tollen Tipp in ihren Videos bekommen. ( Ein Beispiel findet Ihr hier )

Und was ich auch ganz klasse finde ist, dass es für Ihre Schnittmuster zu Kleidungsstücken fast immer ein Pendant für Kinder oder das jeweils andere Geschlecht gibt.

So. Jetzt aber genug der Lobhudelei 😉

Den Hauptstoff habe ich dieses mal wieder bei Michas-Stoffecke bestellt ( den Link zum Shop findet ihr hier ) . Der Stoff stammt aus der Designlinie von Petra Laitner von „Die Laitnerei“ ( auch hier nochmal ein bisschen Werbung 😉 Die Laitnerei )  Als Kontrast habe ich einen dunkelgrünen Sweatstoff von Buttinette gewählt.

Soooo und jetzt, meine Lieben, zeig ich euch das gute Stück 🙂 😀

*Trommelwirbel*

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Hier seht ihr einen ganz „cleanen“ Luke ohne viel Schnick Schnack. Mein Mann wollte weder Kängurutaschen, noch Teilung oder seitliche Eingrifftaschen. Auch bei diesem Modell hat er sich wieder für den tollen Tube-Kragen entschieden. Kapuzen mag er nicht so gern 😉

Genäht habe ich in Größe S und bin selbst begeistert, wie toll der Pulli dieses Mal anliegt ( Beim geteilten Modell habe ich Größe M genäht und der war dann für mein Empfinden doch etwas weit geraten)

Am Kragen habe ich Lochnieten bzw. Ösen von Prym angebracht. Damit diese nicht bei der erstbesten Gelegenheit ausreißen, habe ich sie mit Kunstleder verstärkt. Ist nicht nur Praktisch, sondern sieht auch noch cool aus 🙂

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Für die nächsten Pullis werde ich mir wohl mal kleinere Ösen oder eine breitere Kordel organisieren. 🙂

Kurz und gut, auch diesen Pulli zieht er nun kaum mehr aus 🙂 ❤

Das ist doch das beste Kompliment was man bekommen kann oder?

Was sind eure Lieblingsschnitte?

Ich freu mich auf euer Feedback ❤

Eure Bärenmama Sarah

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☕ Frühstückszeit ☕

Guten morgen meine Lieben 🙂

Raus mit der Sprache!!

Wer hat hier bitte die Sonne geklaut? 🤔

Man könnte ja fast meinen es sei Herbst 😦

Also schick ich euch einfach auf diesem Weg sonnige Grüße und lasse euch ein weiteres leckeres Rezept da  🙂 ☉

Ihr mögt es auch gern mal süßer?

Und Ihr liebt Bounty?

Dann sind diese Overnight oats für euch das Richtige 🙂

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Rezept für eine Portion „Bounty-Overnight Oats“

  • 4 El zarte Haferflocken
  • 2 El Kokosraspeln
  • 1 Tl Chiasamen
  • 1 Tl Backkakao
  • 1-2 Tl Süße ( Ich hab wie gehabt Agavendicksaft genommen )
  • Ca. 200 ml Milch ( diesmal habe ich kokos-Reis-Drink genommen)

Gut verschlossen über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

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Heute morgen habe ich mir dann ca . 4El abgenommen, mit 2 El griechischem Joghurt gemischt und eine Banane hinein geschnibbelt 😉 getoppt wieder mit etwas Schokoknusper Müsli. Allerdings war es mir damit fast schon zu schokoladig. Da würde sich vielleicht gepuffter Quinoa gut machen! 🤔

Ich wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren und einen schönen Start ins lange Osterwochenende 🙂

Bis Bald

Eure Bärenmama ❤☉

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Warum eigentlich „Bärenmama“ ?

Seit Wochen war ich auf der Suche nach dem passenden Namen für einen Blog ( und ggf. einem Labelnamen ).

Individuell, sollte er sein.

Etwas, das zu mir passt, was man gut über eine Suchmaschine finden kann, dabei aber bitte nicht zu lang und nach Möglichkeit einzigartig und so spezifisch, dass man den Namen im Kopf behält.

Und so saß ich hier… Woche für Woche, grübelte und überlegte..

Welcher Name könnte mal die Startseite meines Blogs zieren ?

Ideen gab es viele :

  • Mukki’s Fadenliebe
  • DiSari’s KreatiFaden
  • Sarah’s Herzstücke
  • Kaisernaht und Herzstücke

waren nur einige der Ideen die mir im Kopf Rum schwirrten.

Doch nichts hat mich so recht zufrieden gestellt. Entweder war es mir zu umständlich oder zu Kindbezogen oder zu Nähbezogen… oder es war einfach das Bauchgefühl, was nicht stimmte.

Eine ganz liebe Freundin hat mich dabei auch immer wieder mit verschiedenen Ideen unterstützt und irgendwann kam dann mal die Idee

Bärenmama

Bärenmama…. Ja. Irgendwie gefiel mir das schon beim ersten Mal.

Aber dann hatte ich doch wieder irgendwie das Gefühl, da passt etwas noch nicht. Also schob ich den Gedanken nochmal bei Seite und ließ es fürs erste gut sein.

Vor ein paar Tagen kam mir dann mal wieder der Gedanke

„Mensch, so langsam wäre es doch toll mal mit dem bloggen zu beginnen!“

Und so kam es, dass ich mich doch noch einmal mit dem Namen Bärenmama beschäftigte.

Eigentlich passt das doch ganz gut. Denn was macht eine Bärenmama aus?

Eine Bärenmama ist kräftig gebaut und trotzdem irgendwie kuschelig.

Sie hat etwas sehr starkes und ist dabei trotzdem sanft.

Sie kann temperamentvoll und doch liebevoll sein.

Sie ist gemütlich und doch zielstrebig.

Sie beschützt ihre Kinder mit Leib und Seele und würde sich in jeden noch so schweren Kampf für ihre Liebsten stürzen.

Sie trägt ihr Kind nicht nur in ihrem Herzen, sondern auch auf ihrem Rücken.

Und eine Bärenmama ist sowohl Einzelkämpfer als auch Teamplayer.

Also wenn das nicht zu mir passt!

Okay nun ist der Name Bärenmama allein trotzdem irgendwie gewöhnlich und mein Bauch sagte mir

Da fehlt noch was!

Und weil es in diesem Blog um mich gehen soll und um meine Herzensangelegenheiten entstand so der Name

Bärenmamas Herzenssache

Und jetzt meine Lieben brauch ich mal eure Hilfe.

Kennt ihr das?

Ihr schreibt einen Satz oder ein Wort und denkt

Mh, irgendwas stimmt hier nicht… 🤔“ 

Ja, so ging es mir gestern abend dann auch.

Eigentlich schreibt man es doch

Bärenmama’s Herzenssache

Oder?

Da ich aber finde, dass es ohne Apostroph einfacher zu merken und zu finden ist und ich mir ziemlich sicher bin, dass die aktuelle Schreibweise auch richtig ist, lass ich es einfach mal so stehen.

Wenn ihr einen Einwand habt, lasst es mich doch mal in den Kommentaren wissen 🙂 Ich lasse mich gern eines besseren belehren  😉

So.

Und nun meine Lieben, geht raus, genießt die Sonne und die hoffentlich freie zeit mit euch und euren Lieben 🙂

Bis ganz bald

Eure Bärenmama ♡

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Der erste Schritt

Hallo und Herzlich willkommen auf meinem Blog ♡

Schön, dass du hierher gefunden hast!

Hast du Lust mich auf meinem Weg zu mir selbst, meinen Träumen und meinen Zielen zu begleiten?

Du hast Lust darauf, tolle Nähwerke zu bestaunen und mir Feedback dazu zu geben?

Dann bist du hier richtig 🙂 ♡

Lass mich dir kurz ein wenig von mir erzählen und wie ich dazu kam einen eigenen  Blog zu schreiben.

Mein Name ist Sarah, ich bin 26, Mutter einer wundervollen kleinen Tochter (Mukki) und Ehefrau eines wunderbaren Mannes , die mein Leben mehr als nur bereichern.

2013 habe ich mein Examen im Rahmen der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht und war überzeugt davon, niemals etwas anderes sein zu wollen als Krankenschwester.

Im Laufe der letzten 3 1/2 Jahre habe ich dann aber feststellen müssen, dass ich es zwar liebe Schwester zu sein, Menschen zu helfen, Ihnen Gutes zu tun, in Kontakt zu treten mit Mensch und Seele,

dass ich mich aber in diesem heutigen System in dem ich mich mit diesem Beruf bewegen muss, nicht wohl fühle.

Die Rahmenbedingungen lassen für mich nicht zu, meinen Beruf guten Gewissens auszuüben.

Deswegen entschied ich mich 2015 dazu umzusatteln und fing eine zweite Ausbildung, zwar auch im Gesundheitsbereich, dennoch aber mit einem anderen Schwerpunkt, an.

Kurz darauf wurde ich ungeplant aber nicht ungewollt schwanger und legte alle meine Pläne vorerst auf Eis.

Und so kam ich dazu, einen Blog zu eröffnen 🙂

Jetzt bin ich Mama, Ehefrau und auf der Suche nach meiner tatsächlichen Bestimmungt.

Auf diesen Weg möchte ich dich gern mitnehmen.

Begleite mich, bekomme kreative Impulse, sei mein Gast und trete in Kontakt mit mir und meinen Herzensangelegenheiten ♡ 🙂

Eure Bärenmama

Hervorgehobener Beitrag

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